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23.01.1997 - 

Trotz abflauendem PC-Geschäft

Das Internet garantiert der IT Wachstum

Die Anzahl der Geräte mit Zugang zum Internet wird von weltweit 12,6 Millionen Stück im Jahr 1995 auf 233,3 Millionen im Jahr 2000 steigen, prognostizieren die IDC-Analysten. Im gleichen Zeitraum soll sich die Zahl der Internet-Benutzer von 16,1 Millionen auf 163 Millionen mehr als verzehnfachen.

Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, daß die IDC-Auguren den Herstellern für die kommenden Jahre ein gesundes Wachstum vorhersagen. Die Gesamtausgaben für IT-Equipment und -Services erhöhen sich in diesem Jahr nur mehr um 12,3 Prozent auf rund 700 Milliarden Dollar. Im abgelaufenen Jahr war der Markt noch um 14,1 Prozent gewachsen, 1995 sogar um 14,5 Prozent.

Schuld ist an diesem relativen Rückgang der PC-Markt, dessen Wachstum nachläßt. Konnten sich die PC-Hersteller im Jahr 1995 noch eines Umsatzzuwachses von 32 Prozent erfreuen, fiel dieser Wert im Jahr darauf auf 20 Prozent und wird 1997 nur mehr rund 15 Prozent betragen.

Nach Ansicht von IDC stehen dem jedoch immer bessere Geschäfte mit dem Internet gegenüber. "Dank dem Electronic Commerce wird sich der Anteil der IT-Ausgaben am Welteinkommen in den kommenden zehn Jahren von derzeit 2,2 bis 2,5 Prozent auf drei bis vier Prozent steigern", glaubt Frank Gens, Chefanalyst von IDC.

1996 konnten Unternehmen Waren im Wert von drei Milliarden Dollar über das Internet absetzen, wobei ein Drittel davon ausschließlich über das WWW abgewickelt wurde. Für das laufende Jahr soll das Transaktionsvolumen im WWW um 400 Prozent steigen, da sich die Anzahl der Web-Surfer verdoppeln wird und 90 Prozent der Großfirmen dort mit eigenen Homepages vertreten sein werden. IDC schätzt den Umsatz aus Geschäften im Netz der Netze für das Jahr 2000 auf 100 Milliarden Dollar.