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25.02.2000 - 

Traditionelle Geschäftsformen unter Druck

Das Internet wird zum globalen Marktplatz

MÜNCHEN (CW) - Immer mehr Wertschöpfung verlagert sich vom physischen Leistungsprozess in der realen Sphäre auf den virtuellen Leistungsprozess in der Informationssphäre. Das hat Geschäftsformen und ihre Spielregeln bereits tiefgreifend verändert. In diesem Band erklären Beiträger aus Industrie und Wissenschaft, wo und wie sich der Wandel vollzieht.

Arnold Picot, Veranstalter des Kongresses über den "Marktplatz Internet", nennt in der Einleitung ein Beispiel für den Wandel von Konsumentengewohnheiten, die das neue Medium bewirkt: Filmfans schmökerten bisher gerne in Läden. Mehr und mehr scheint dieser alte Mittler überflüssig zu werden: Internet-Filmläden übernehmen diese Aufgabe. Dieser Vorgang heißt Re- oder Disintermediation. Doch während dies ein Beispiel für den Business-to-Consumer-(B-to-C-)Bereich ist, wähnen die Experten das größte Wachstumspotenzial im Business-to-Business-(B-to-B-)Bereich.

Ein Mitarbeiter der Siemens AG referiert beispielsweise über Transformationen, die sich im Rahmen des E-Commerce vollziehen. Siemens nutzt diesen für B-to-B-Beziehungen, aber auch für neue Vertriebswege. Produktgeschäfte lassen sich dabei leichter elektronisch handhaben als Beratungs- oder Konfigurationsleistungen.

Arnold Picot: Marktplatz Internet: neue Geschäftsformen - neue Spielregeln. Heidelberg: Hüthig 1999. 342 Seiten, 78 Mark.