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Das iPhone telefoniert nach Hause

11.08.2008
Apples Handy baut eigenständig regelmäßig Verbindungen zu den Servern des Herstellers auf.

Der Trubel um diese Hintertür in Apples iPhone entstand, als der IT-Forensiker Jonathan Zdziarski herausfand, dass das Trend-Handy regelmäßig Kontakt mit einem Apple-Server aufnimmt. Dort, so Zdziarski weiter, lade es eine Blacklist mit - in den Augen von Apple - unerwünschter Software herunter, die dann aus der Ferne gelöscht werden könne. Bislang enthalte die Liste allerdings keine Einträge.

Jobs bestätigt Blacklist

Aufgrund dieser Meldung entstand im Internet ein wahrer Glaubenskrieg zwischen Apple- Fans und dem Rest der Welt. Während Erstere eine mögliche Hintertür als Anwenderschutz verteidigten, warfen andere der iPhone-Gemeinde vor, mit zweierlei Maß zu messen: Microsoft würde man für ein solches Verhalten an den Pranger stellen. Bei Apple hielt man sich anfangs vornehm zurück und wollte das Gerücht nicht kommentieren. Mit Verspätung räumte dann Apple-Boss Steve Jobs ein, dass die Hintertür existiere. Jobs zufolge wolle Apple so unerwünschte und gefährliche Applikationen sperren und löschen können. Die Hintertür kann deshalb als letzte Möglichkeit gesehen werden, um Software, die den Zensoren vom AppStore durchgerutscht ist, zu löschen. "Hoffentlich müssen wir diesen Hebel niemals umlegen", verteidigte Jobs den Mechanismus gegenüber dem "Wall Street Journal", "aber es wäre unverantwortlich, so einen Hebel nicht zu haben." Schließlich könne man dadurch iPhone-Benutzer vor Schadsoftware schützen.

Skeptiker befürchten dagegen, dass Apple auf diese Weise womöglich auch freie Software deaktivieren will. Der AppStore entwickelt sich nämlich zu einer Cashcow für Apple. (hi)