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18.02.2016 - 

Microsoft launcht Notebook-Tablet

Das Microsoft Surface Book und der Channel

Dr. Thomas Hafen ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Data Center, Telekommunikation und Cloud Computing.
Als Türöffner soll das 2in1-Gerät "Microsoft Surface Book" dem Handel Neu- und Zusatzgeschäft nicht nur bei Hardware, sondern auch bei Software und Services bringen. Doch nicht alle Microsoft-Partner dürfen daran teilhaben.
Das Microsoft Surface Book ist ab 18. Februar 2016 auch in Deutschland erhältlich.
Das Microsoft Surface Book ist ab 18. Februar 2016 auch in Deutschland erhältlich.
Foto: Microsoft

So schick wie das Macbook Pro, aber doppelt so schnell und viel flexibler - so präsentiert Microsoft sein neuestes Stück Hardware, das "Surface Book". Über die technischen Details wurde auf ChannelPartner bereits ausführlich berichtet. Zum Verkaufsstart am 18.02.2016 verrät der Hersteller außerdem, wie er sich den Vertrieb über den Channel vorstellt.

"Wir werden den Channel nicht breit öffnen." Oliver Gürtler, Leiter des Geschäftsbereichs Windows, Microsoft Deutschland.
"Wir werden den Channel nicht breit öffnen." Oliver Gürtler, Leiter des Geschäftsbereichs Windows, Microsoft Deutschland.
Foto: Microsoft

Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Nur ein kleiner Teil der Microsoft-Partner wird das schicke Notebook / Tablet verkaufen dürfen. "Wir werden den Channel nicht breit öffnen", sagt Oliver Gürtler, Leiter des Geschäftsbereichs Windows bei Microsoft Deutschland. Man lege großen Wert auf Ausbildung und Qualität, so Gürtler weiter. "Surface ist ein Premiumprodukt und wir wollen, dass unsere Kunden auch eine Premiumerfahrung damit machen." Premium ist allerdings auch der Preis. Das Spitzenmodell mit 512 GB SSD, 16 GB RAM und zusätzlicher NVIDIA GeForce 940M-Grafikkarte kostet den Endkunden über 2.900 Euro, der HEK liegt laut der IT-Fachhandels-Vergleichsplattform ITscope bei rund 2.400 Euro. Die noch teurere Variante mit 1 TB Massenspeicher wird in Deutschland erst gar nicht angeboten.

Zehn Retailer und 450 autorisierte Surface Reseller dürfen das Surface Book ins Portfolio nehmen, dazu kommen die OEM-Partner HP und Dell, die bereits im Oktober 2015 den Vertrieb des Microsoft-Notebooks angekündigt hatten. "Jeder, der Surface Pro 3 und 4 vertreibt, darf auch das Surface Book verkaufen", sagt Gürtler. Anders sieht das beim Riesentablet "Surface Hub" aus, das im Frühjahr 2016 auf den Markt kommen soll. "Das ist definitiv ein anderer Channel."

Surface-Produkte jetzt auch bei Wortmann

"Wir freuen uns auf das Surface-Produktsortiment und insbesondere das Surface Book." Robin Wittland, Mitglied des Aufsichtsrates, Wortmann AG
"Wir freuen uns auf das Surface-Produktsortiment und insbesondere das Surface Book." Robin Wittland, Mitglied des Aufsichtsrates, Wortmann AG
Foto: Wortmann AG

Betreut werden die Channelpartner von sieben Mitarbeitern bei Microsoft sowie über die Distributoren Ingram Micro, Tech Data und Also. Neu hinzu kommt Wortmann, der die Surface Books neben der Eigenmarke "Terra" über seine angeschlossenen Händler vertreiben will. "Wir freuen uns auf das Surface-Produktsortiment und insbesondere das Surface Book", sagt Robin Wittland, Mitglied des Aufsichtsrates bei der Wortmann AG, "es bereichert unser Sortiment an Eigenmarkenprodukten sinnvoll."

Allerdings bekommt laut Gürtler nur "ein begrenzter Anteil" der rund 5.000 Wortmann-Partner die Chance, Surface-Produkte ins Portfolio aufzunehmen. Wortmann startet noch in dieser Woche eine Roadshow, in der das Surface Book präsentiert werden soll. (rw)

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Horst Ulrich Köther

Ver... albern kann ich mich besser allein! Nicht daß es sehr wahrscheinlich ist, daß Dell oder HP die Surfaces verkaufen wollen, da sie Ihr eigenes Portfolio haben, aber bei knapp 40,-€ Marge soll ich ein 2900-Euro-Notebook verkaufen und auch noch die Gewährleistung übernehmen? Leute, verkauft besser direkt! Aber bitte bringt auch Service und Beratung im Preis mit unter - oder gebt uns mit adäquater Marge auch die Möglichkeit dazu. Nicht das mir dieses Surface-Book nicht gefallen würde, aber die Geräte eines Herstellers, der mir nicht die Möglichkeit gibt, mit den Geräten das Geld dafür zu verdienen, dessen Geräte werde ich auch nicht (ver-)kaufen. MfG.: HUK

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