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Videologic stellt DVA-4000 für den Macintosh vor:


14.12.1990 - 

Das Multimedia-Board gibt es jetzt für drei Plattformen

MÜNCHEN (hp) - Immer mehr Anbieter setzen auf das Zugpferd Multimedia, wie auch auf der Comdex zu sehen war. Zu ihnen gehört der britische DV-Hersteller Videologic, der jetzt sein Multimedia-Board DVA 4000 für den Macintosh vorstellte. Im nächsten Jahr will das Unternehmen seine erste Niederlassung in München eröffnen.

Das Board, das seit zwei Jahren für PC und PS/2 angeboten wird, ist jetzt für drei Plattformen erhältlich. Der Digital-Adapter für Videobilder ermöglicht die Mischung und Bearbeitung von Text, Grafik, Ton, Animation und Video. Bewegte Videobilder können auf dem Bildschirm skaliert, manipuliert und verschoben werden. Dabei lassen sich bis zu 256 Farben vermischen. DVA 4000 unterstützt Eingangssignale aus jeder PAL- oder NTSC-Quelle. Neben der Karte kündigte Videologic auch die Software-Entwicklungsumgebung MIC (Multimedia Interactive Control) für den Macintosh an.

Bis jetzt hat sich bei den Multimedia-Boards kein Standard durchsetzen können. Eine einmal produzierte Sequenz kann also nur mit derselben Karte wieder abgespielt werden. Sony- und Videologic-Boards sind allerdings kompatibel, da die Japaner die Lizenz für die Software-Entwicklungsumgebung der Briten erworben haben. Bei Videologic hofft man natürlich, daß sich MIC als Standard durchsetzen wird. "Ich rechne damit, daß in den nächsten sechs Monaten ein Standard festgeschrieben wird", erklärt Videologics Marketing Manager Trevor Wing gegenüber der COMPUTERWOCHE.

Erfüllen sich die Prognosen von Videologic so sieht der Multimedia-Bereich rosigen Zeiten entgegen. Das Unternehmen rechnet damit, daß dieser Markt von momentan fünf Milliarden Dollar Volumen innerhalb der nächsten vier Jahre auf 14 Milliarden Dollar anwächst. Multimedia-Systeme werden bis jetzt vor allem in den Bereichen Schulung und Demonstrationen an Point of Sales (POS) eingesetzt.