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27.11.1974

Das neue Förderungsprogramm des Bundes ist - so attraktiv es auch auf den ersten Blick erscheinen mag - nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. 286,5 Millionen DM insgesamt oder 53 bis 63 Millionen DM jährlich dürften größenordnungsmäßig bereits

Das neue Förderungsprogramm des Bundes ist - so attraktiv es auch auf den ersten Blick erscheinen mag - nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. 286,5 Millionen DM insgesamt oder 53 bis 63 Millionen DM jährlich dürften größenordnungsmäßig bereits heute allein von den Firmen AEG-Telefunken und Siemens - Umsatz 1973 im Bereich elektronischer Bauelemente etwa 600 Millionen DM - für Forschung und Entwicklung aufgebracht werden. Bei einem Umsatz von 1,6 Milliarden DM dürften die Aufwendungen von Texas Instruments Inc. (Houston/USA) etwa dreimal höher liegen. Trotzdem glaubt Minister Matthöfer, durch die jetzt eingeleitete staatliche Förderung den amerikanischen Giganten den Rang ablaufen zu können.

Und noch etwas fällt bei der kritischen Durchsicht des Programms auf. Bereits seit dem Jahre 1969 hat das Bonner Forschungsministerium für Forschung und Entwicklung elektronischer Bauelemente beträchtliche Mittel bereitgestellt. Allein im Jahre 1973 waren es insgesamt 40,5 Millionen Mark. Selbst wenn man berücksichtigt, daß in nächster Zeit einige, Förderungsschwerpunkte auslaufen (z. B. Schicht- und Hybridschaltungen, Hableiter-Leistungsbauelemente, Transistoren), liegen die Steigerungsraten nur unwesentlich über dem gegenwärtigen Inflationsindex.