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14.06.1996 - 

Neues Produkt für Datenbankzugriffe

Das Schlagwort Componentware wird bei I-Kinetics Wirklichkeit

14.06.1996

Auf den Namen "Componentware" hat I-Kinetics sein gesamte Produktportfolio getauft. Dazu gehört auch der von der Object- World-Jury ausgezeichnete Database Component Server. Dabei handelt es sich um ein System für das Handling von Client-Zugriffen auf unterschiedliche Datenbanksysteme.

Der Database Component Server arbeitet Hand in Hand mit dem Object Request Broker (ORB) "Orbix" des irischen Anbieters Iona Technology, einer Implementierung der Common Object Request Broker Architecture (Corba). Auf der Client-Seite harmoniert er mit dem "OLE Client", einem von I-Kinetics entwickelten OLE-Automation- Server. Laut Anbieter lassen sich neuerdings auch World-Wide-Web- /Java-Umgebungen einbeziehen.

Sinn und Zweck des neuen I-Kinetics-Produkts ist es, den Anwendern die genaue Bestimmung der abzufragenden Datenbank zu ersparen. Die User sollen ihre Requests einfach an den ORB richten, der die Anfrage dann an den Database Component Server weiterreicht.

Das Produkt unterstützt die Datenbanksysteme von Oracle und Sybase. Komponenten für andere Datenquellen sollen folgen. Der Database Component Server läuft unter Solaris 2.x, SunOS und HP/UX, während der etwa 200 Dollar teure OLE Client lediglich unter Windows NT verfügbar ist an einer Windows-95-Version wird noch gebastelt.

In der Pipeline befindet sich auch ein Produkt mit der Bezeichnung "Object Pump", das eine Verbindung zwischen konventionellen und komponentenbasierten Systemen herstellen soll, indem es alte Anwendungen mit Hilfe einer Wrapping-Technik in "Business- Komponenten" verwandelt. Im nächsten Jahr will I-Kinetics zudem mit der Vermarktung von vertikalen, also branchenbezogenen Komponenten beziehungsweise Architekturen beginnen.

Neuestes Betätigungsfeld des Unternehmens sind komponentenbasierte Intranets auf Corba-Basis. Eigenen Angaben zufolge hat I-Kinetics hier bereits Aufträge im Wert von vier Millionen Dollar akquiriert.

Mit Partnern wie der Siemens AG, Pratt & Whitney sowie der US- Marine hat I-Kinetics das Componentware Consortium (CWC) ins Leben gerufen. Diese Vereinigung will die Grundlagen für den Einsatz komponentenbasierter Software in großen verteilten Systemen schaffen. I-Kinetics ist in Deutschland durch die Interactive Objects Software GmbH, Freiburg im Breisgau, vertreten.