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18.09.1998 - 

Checkliste

Das sollten Analyse-Tools mindestens können

Jedes Analysegerät für den Netzbereich sollte über bestimmte Grundfunktionen verfügen. Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit, mehrere Protokolle erkennen und die Auslastung des Netzes gegebenenfalls für jedes Protokoll einzeln anzeigen zu können. Daneben sind bei derartigen Tools bestimmte statistische Funktionen unverzichtbar. Hier wären etwa Anzeige von Lastspitzen, Durchschnittslast und momentane Beanspruchung des Netzes zu nennen. Speziell für Ethernet-Umgebungen beispielsweise müßten auch die Anzahl der Broad- und Multicasts und der Kollisionen im Netz unbedingt abzurufen sein. Wünschenswert ist zudem die Anzeige bestimmter Werte in bezug auf die übertragenen Datenpakete. Stellt ein Administrator etwa fest, daß in seinem Netz viele kleine Datenpakete übertragen werden, so ist dies ein Zeichen für ein ineffizientes Netz. Jedes Protokoll führt eine bestimmte Abstimmungssequenz durch, bis eine Kommunikation stattfinden kann. Während der Anpassung überwiegen kurze Datenpakete, erst danach folgen lange Bitsequenzen.

Als unverzichtbar gilt daneben die Möglichkeit, die mit dem Netzanalysator empfangenen Meßdaten nach bestimmten Kriterien zu filtern. So ist es etwa bei einem Problem im Umfeld des Internet Protocol (IP) nicht notwendig, andere Protokolle, die das Netz ebenfalls überträgt, mit anzuzeigen. Ohne eine Filteroption müssen sich Administratoren bei jeder Analyse des Netzes durch einen Wust von Informationen kämpfen, um zum eigentlichen Gegenstand ihrer Suche zu gelangen. Ein gutes Analyse-Tool sollte daher in der Lage sein, aus allen gesammelten Daten jede einzelne Komponente, die es anzeigen kann, herauszufiltern.

Ein weiteres nützliches Merkmal, das besonders Administratoren in großen Unternehmen schätzen dürften, ist eine Auto-Discover-Funktion für das Layout des Netzwerkes. Unterstützt das jeweilige Tool zudem den Standard Remote Monitoring (RMON), so lassen sich über das Netz hinweg sogar Geräte verschiedener Hersteller analysieren. Des weiteren gehört die Möglichkeit, Netzverkehr zu erzeugen, zu den hilfreichen Ausstattungsmerkmalen von Netzanalysatoren. Besonders wichtig ist dies beispielsweise, um Netzsegmente oder Komponenten etwa im Vorfeld einer Migration auf Leistungsreserven hin zu testen.