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02.06.2000

Das W3C gibt Voice XML seinen Segen

MÜNCHEN (CW) - Das World Wide Web Consortium (W3C) akzeptiert die unter Federführung von AT&T, IBM, Lucent und Motorola entwickelte Voice-XML-Spezifikation als Grundlage eines Standards für die sprachgesteuerte Internet-Nutzung.

Mit Hilfe der neuen Technik können Anwender etwa via Spracheingabe im Netz navigieren und sich Seiteninhalte am Telefon vorlesen lassen - und zwar ohne dass diese nochmals gesondert aufbereitet werden müssten. Die im Voice-XML-Forum organisierten Unternehmen hatten kürzlich die Version 1.0 des XML-Ablegers präsentiert - offenbar zur Zufriedenheit des W3C. Die Hüter der WWW-Standards sind gegenüber reinen Industrieinitiativen skeptisch, wollen sie doch um jeden Preis die Interoperabilität des Web sicherstellen.

Nun dreht das W3C den Spieß um und verwendet Voice XML 1.0 als Basis für eine eigene Dialog-Auszeichnungssprache. Die Browser Working Group des Standardisierungsgremiums will ein Framework entwickeln, das integrierte Auszeichnungssprachen (Markup Languages) für Dialoge, Grammatik, Sprachsynthese und Semantik ebenso enthält wie eine Liste wiederverwendbarer Dialoge. Voice XML soll dem Internet Nutzergruppen erschließen, die sich im Umgang mit Computern oder anderen techniklastigen Zugangsgeräten schwer tun.