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05.08.1994

Dasa nutzt R/3-Services vom Debis Systemhaus SAP und Seitz kooperieren bei R/3-basierten Fertigungsloesungen

PFORZHEIM/HAMBURG (CW) - Die SAP AG kann - direkt und indirekt - zwei weitere Vertriebserfolge in Sachen R/3 verbuchen. So hat der Pforzheimer Fertigungsspezialist Seitz GmbH mit den Walldorfern eine Zusammenarbeit bei der Konzeption von Fertigungsloesungen auf R/3-Basis vereinbart. Gleichzeitig meldet das Debis Systemhaus den Abschluss eines Outsourcing-Projektes bei der Deutschen Aerospace AG (Dasa), bei dem wesentliche Bestandteile der bisherigen R/2- Anwendungssoftware auf das Unix-System R/3 ueberfuehrt wurden.

Das bereits Anfang Juli zwischen der SAP AG und der Seitz GmbH ausgehandelte Abkommen sieht vor, dass die naechste Generation des integrierten Fertigungspaketes "Diaprod" von Seitz, das das Pforzheimer Systemhaus eigenen Angaben zufolge seit mehr als zwanzig Jahren im deutschsprachigen Raum anbietet, auf den kompletten und jeweils aktuellen R/3-Standardmodulen aufbaut. Ferner sollen zusaetzliche Logistikfunktionen, die R/3 nicht beinhaltet, die Joint-venture-Loesung ergaenzen.

Das Abkommen mit der SAP AG ist laut Seitz-Geschaeftsfuehrer Joachim Geffken "zeitlich unbefristet" und duerfte mit Sicherheit in absehbarer Zeit "mehrere hundert Installationen" umfassen. Fuer die besonders schnelle Einfuehrung von R/3 wollen die Pforzheimer Fertigungsspezialisten auch vorkonfigurierte Loesungen anbieten mit dem Ziel, R/3-basierte Anwendungen vor allem fuer mittelstaendische Unternehmen attraktiver zu machen.

In die gleiche Richtung zielen ab September erhaeltliche Einstiegspakete, die neben der Software auch Startkonfigurationen fuer fuenf bis 50 Arbeitsplaetze inklusive aller Hardware- und Netzwerkkomponenten umfassen. Die ersten Diaprod- Erweiterungsmodule fuer R/3 sollen im Spaetherbst 1994 verfuegbar sein.

Ebenfalls seit Anfang Juli laeuft im Zuge eines Outsourcing- Projektes des Debis Systemhauses an den Dasa-Standorten Hamburg- Wedel und Essen der kaufmaennische Teil bisher eingesetzter R/2- SAP-Anwendungssoftware (Version 4.3) auf R/3 (Module Fi, AM und CO), wobei als Hardwareplattform Unix-Rechner von HP zum Einsatz kommen.

Motive der Dasa-Verantwortlichen fuer die Inanspruchnahme des SAP- Services der Leinfeldener waren nach Angaben von Wolfgang Jakob, Leiter Organisation und Informationsverabeitung bei der Dasa, "Anpassungsmassnahmen an eine veraenderte Unternehmensgroesse aufgrund von Restrukturierungsmassnahmen, die Konzentration auf das Kerngeschaeft sowie Kosteneinsparungen". Das gesteckte Ziel, die Aufwendungen um rund 25 Prozent zu reduzieren, konnte dabei im wesentlichen erreicht werden.