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24.09.1976 - 

IDEA für bildschirmorientierten Dialog:

Data General erweitert Eclipse-Serie

ESCHBORN - Mit dem Modell C/330 hat Data General seine kommerzielle Eclipse-Serie nach oben erweitert (CW-Nr. 37 vom 10. 9. 76: "IDEA für Eclipse"). Ebenfalls neu von DG ist das für die C/330 "maßgeschneiderte" Software-Paket IDEA (= Interaktive Daten-Eingabe und -Abfrage), das speziell die Dateiverwaltung im Multiterminalbetrieb unterstützt: "Das System ist derart einfach anzuwenden", erklärt Roland H. Thomas, Vicepresident Marketing bei DG, "daß selbst Mitarbeiter ohne Programmierkenntnisse in einer halben Stunde Datenerfassungs-Programme erstellen können.

Als Einsatzgebiete für ein System Eclipse/IDEA nennt Roland H. Thomas Auftragsbearbeitung, Online-Kontenführung, Kundenservice und Inventurabschlüsse.

Hauptspeicherkapazität verdoppelt

Gegenüber dem Vorgängermodell C/300 wurde die maximale Hauptspeicherkapazität der Eclipse C/330 von 256 KB auf 512 KB verdoppelt - ein Ergebnis der hohen Packungsdichte der verwendeten Kern- und Halbleiter-Speicher-Module: 64 KB pro Platine beträgt jetzt die Kapazität einer NMOS-Speichereinheit (Lesezykluszeit 500 Nanosekunden); 32 KB die Kapazität eines Kernspeicher-Moduls (Zykluszeit 800 Nanosekunden). Halbleiter-und Kernspeichereinheiten können gemischt verwendet werden. Die Speicherverwaltungs-und Speicherschutzeinheit MAP (Memory Allocation and Protection) sorgt für einen hardwaremäßigen Schutz von Programmen und Daten speziell in Mehrbenutzer-Systemen - Voraussetzung für die Multiprogramming Fähigkeit eines Systems.

Bis zu 16 Terminals

Bestandteile der IDEA-Software sind ein Bildschirm-Formatgenerator für beliebige Formatauswahl, ein Compiler für anwenderorientierte Verarbeitung und ein Online-Multiterminal-Monitor, der bis zu 16 Datenstationen steuert.

Mit Hilfe des Formatgenerators können im Dialog mehrere speicherbare Display-Formate (variabler Wortlänge) von der Konsole aus definiert werden. Er ermöglicht unter anderem das Benutzen aller Online-Bildschirm-Druckaufbereitungsbefehle und gestattet darüber hinaus einen Hardcopy-Ausdruck von Bildschirminhalten.

Der IDEA-Compiler setzt sich aus über 40 einfachen Verarbeitungsinstruktionen zusammen, mit denen der Anwender bestimmen kann, wie die vom Formatgenerator definierten Datenfelder verarbeitet werden sollen.

Eine IDEA-Einstiegskonfiguration kostet rund 385 000 Mark. Der Kaufpreis für ein großes IDEA-System, bestehend aus der Eclipse C/330-Zentraleinheit mit 384 KB Hauptspeicher, zwei 92 MB-Platteneinheiten, Magnetbandsystem, Drucker (600 Zeilen/Min.), Bildschirm-Steuereinheit mit 16 Datenstationen, beträgt etwa 736 000 Mark oder zirka 17 500 Mark im 54-Monats-Leasingvertrag.

2780/3780-Emulation

Gleichzeitig mit IDEA stellte Data General für seine Nova- und Eclipse-Modelle eine neue RJE (Remote Job Entry)-Software vor, die IBMs 2780-und 3780-Terminals emuliert. Das Programm unterstützt vier Arten von dezentraler Stapeleingabe: Punkt-zu-Punkt-Verbindungen zwischen einer Nova oder einer Eclipse und einem IBM 360- oder 370-System, Punkt-zu Punkt-Verbindungen zwischen zwei DG-Rechnern oder DG-Multipoint-Installationen mit zentralen IBM 360-oder 370-Anlagen, schließlich Multipoint-Installationen mit zentralen DG-Rechnern. Die neue RJE-Software ist im Rahmen einer Lizenz-Vereinbarung kostenlos erhältlich. sf