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19.10.1977

Data General-Pressechef Kurt Greifzu macht - wohl in Erwartung einer "sich selbst erfüllenden Prophezeiung" - in Optimismus: "Wir wollen unsere Aktivitäten im kommerziellen Bereich verstärken." Ein Aufwärtstrend sei insofern vorprogrammiert, als mit der

Data General-Pressechef Kurt Greifzu macht - wohl in Erwartung einer "sich selbst erfüllenden Prophezeiung" - in Optimismus: "Wir wollen unsere Aktivitäten im kommerziellen Bereich verstärken." Ein Aufwärtstrend sei insofern vorprogrammiert, als mit der neuen Cobol-Maschine CS/40 nunmehr auch Systemhäuser geködert werden könnten, die über Profis in der Entwicklung von Anwendungssystemen verfügen. DG arbeite nach den Worten von Greifzu - bereits sehr erfolgreich mit Systemhäusern zusammen (DDC, Herzke), die plattenorientierte MDT-Systeme auf Minicomputerbasis (Nova) gegen IBM, Nixdorf, Kienzle etc. in eigener Regie vermarkten. Jetzt sollen weitere Partner gesucht werden.

Software Support Manager für die "Complot"-Plotterserie der Houston Instrument, Austin/Texas ist seit kurzem Eileen Bubrick. Eileen wird für die Pflege der bestehenden Grafik-Programmpakete sowie für die Entwicklung neuer Routinen für zukünftige Produkte verantwortlich sein.

Eileen Bubrick kam 1974 als Programmiererin zu Houston und ist seit 1976 Systemanalytikerin.

Ein "Nachschub-Problem" bei Vertriebsrepräsentanten sieht Josef Schwarzbauer, Gebiets-Verkaufsleiter Datensysteme in Hewlett-Packard's Münchner Dependance: "Für den Beruf des DV-Verkäufers, der ja in erster Linie Fachberater ist, wurde auf der Ausbildungsseite bisher zu wenig getan." Für ein expandierendes Unternehmen sei es deshalb schwierig, geeignete VB's zu rekrutieren. Noch immer werde der Vertriebsmann mit Vertretern und Klinkenputzern in Verbindung gebracht. Schwarzbauer: "Bei uns steht die objektive Betreuung im Vordergrund, nicht so sehr die Quotenerfüllung." Ob das allerdings erfolgsgewohnte VB's motiviert, bei HP anzuklopfen?

"Sehr zufrieden" mit dem Geschäftsergebnis der deutschen Tochtergesellschaft ist Kenneth G. Fisher, Präsident der Prime Computer Inc., wie er der CW erklärte: "Wir wachsen hier nicht sehr schnell, aber profitabel." Denn um auf dem - so Fisher - "konservativen europäischen Markt" bestehen zu können, müsse die US-Mutter finanziell gesund sein. Hauptziel des Prime-Marketing bleibe deshalb, in "heimischen Gefilden", also auf dem US-Markt, "Stärke" zu demonstrieren. Fisher: "Wir bemühen uns, das OEM-Supplier-Image, das den meisten Minicomputer-Herstellern anhaftet, loszuwerden." Trotzdem sei nicht daran gedacht, am Markt etwa mit den großen Mainframern zu konkurrieren: "We want to coexist in the IBM-world. "

Josef Niedermair (47), Inhaber der NM-IDV Josef Niedermair Systeme und Verfahren für integrierte Datenverarbeitung, München, konnte am 1. Oktober das zehnjährige Bestehen seiner Firma begießen. Die NM-IDV ist eine Organisationsberatung für integrierte Datenverarbeitung. Niedermair ist seit 1945 in der Informationsverarbeitung tätig und erhielt seine EDV-Praxis bei IBM, Siemens und AEG-Telefunken sowie in der EDV-Abteilung von HOAG (heute Thyssen-Niederrhein).