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05.11.1999 - 

Umfangreiches Werkzeug zum günstigen Preis

Data Junction 7.0 unterstützt Konvertierungsprozesse visuell

MÜNCHEN (CW) - Der Austausch großer Datenvolumina in unterschiedlichen Formaten gehört zu den permanenten Problemen des IT-Managers. Die CW-Schwesterpublikation "Infoworld" hat das darauf spezialisierte Konvertierungs-Tool "Data Junction" in der aktuellen Version 7.0 auf die Probe gestellt.

Das neue Release 7.0 von Data Junction des gleichnamigen amerikanischen Herstellers muß sich gegen große Konkurrenten behaupten. Zu ihnen zählen beispielsweise Prism, Informatica, Sagent oder Eti. Während die Lösungen aller Hersteller mit einem ähnlichen Funktionsumfang ausgestattet sind, unterscheidet sich Data Junction vor allem durch seinen niedrigen Preis von den Wettbewerbern.

Das Tool ist in drei Versionen erhältlich: Neben einer "Personal"-Ausführung mit Lizenzkosten von rund 1000 Mark und der "Professional"-Variante für 2000 Mark pro Einzelplatz bietet Data Junction auch die "Enterprise-Edition" für rund 4000 Mark an. Die Versionen unterscheiden sich vor allem in der "Größe" der Datenbanken, die konvertiert werden können. Beispielsweise lassen sich Oracle- oder Informix-Produkte erst in der Enterprise-Edition in den Umwandlungsprozeß einbeziehen.

Nach einer umständlichen Installation - das Programm ist in diesem Punkt noch nicht ganz fehlerfrei - konnte Data Junction auf Anhieb durch die neuen Features überzeugen. Ein "Visual Project Designer" unterstützt jetzt den Anwender, indem er die Umwandlungsprozesse in Form von Flußdiagrammen dokumentiert. Dies bezieht sich auch auf die Konvertierung von Applikationsdaten, SQL-Befehlen und Active X Controls. Darüber hinaus hat der Hersteller sein Werkzeug mit einer Unterstützung für die Extensible Markup Language (XML), Dynamic SQL sowie Windows-2000-Files und Office-2000-Dokumente erweitert.

Bei der Datenkonvertierung beachtet Data Junction die Spezifikationen von Quell- und Zielverzeichnissen sowie Mapping-Informationen. Dabei können eingelesene Datensätze nicht nur in ein spezielles, sondern in alle verfügbaren Zielformate ausgegeben werden. Die Liste der unterstützten Formate ist eindrucksvoll: Cobol, EDI, SAP oder Swift sind nur eine kleine Auswahl davon. Angezeigt werden die Quell-Informationen, beispielsweise Ascii-Daten, in einem speziellen Browser, wo sich auch die Datensätze parsen lassen.

Der zweite Schritt des Prozesses - die Definition des Ziels - gestaltet sich ähnlich komfortabel, denn lediglich der Name und das Format des Targets ist festzulegen. In der grafischen Benutzer-Schnittstelle werden die Daten dann untersucht und gemappt. Eine kostenlose Testversion von Data Junction 7.0 findet sich auf der Homepage des Anbieters. In Deutschland ist die Software bei Data Access, Friedrichsdorf, erhältlich.