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10.03.2006

Data Warehouse analysiert RFID-Daten

Die Metro Group integriert ihr System mit dem Lieferantenportal.

Wer Business-Vorteile aus der Radio Frequency Identification (RFID) ziehen will, muss die per Funk gesammelten Massendaten zeitnah verarbeiten und auswerten. Der in Düsseldorf ansässige Handelskonzern Metro Group nutzt eine Data-Warehouse-Lösung von Teradata, um das Datenmaterial in Echtzeit zu analysieren.

Projektsteckbrief

Der Handelskonzern ist einer der Pioniere auf dem Gebiet der RFID. So hat er bereits seine wichtigsten Lieferanten in eine RFID-gestützte Lieferkette eingebunden. Zudem betreibt er ein von der standardgebenden Organisation EPCglobal zertifiziertes Testlabor in Neuss. Dort entwickelt er die Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technik entlang der Wertschöpfungskette ständig weiter.

Wie der Softwareanbieter Teradata berichtet, gehört die Metro Group schon seit acht Jahren zu seinen Kunden. Ihr Data Warehouse sei eines der umfassendsten im europäischen Einzelhandel und speichere derzeit 139 Terabyte an Daten.

Lieferanten erhalten Zugang

Zunehmend erlaubt die Metro auch ihren Lieferanten den Zugang zu diesen Informationen - wohl wissend, dass sich das Demand-Chain-Management nur gemeinsam verbessern lässt. Auf diese Weise könnten die Hersteller beispielsweise tages- oder wochenaktuelle Daten über Bestand und Absatz abrufen sowie gemeinsam mit dem Handelsunternehmen Absatzprognosen erstellen, Bestellungen planen und die Wirksamkeit ihrer Werbekampagnen verfolgen, erläutert Teradata. Metro-Partner, die von dieser Möglichkeit bereits Gebrauch machen, seien unter anderen Dr. Oetker, Henkel, Birkel und Campbell’s.

Seit sie ihre Paletten mit RFID-Chips ausrüsten, können diese Produzenten im Metro-Warehouse prüfen, ob ihre Waren noch in ausreichender Menge verfügbar sind. Darüber hinaus lässt sich die so erzielte Transparenz der Warenbewegungen auch nutzen, um den Schwund während des Transports zu verringern und Rückrufaktionen zu erleichtern.

In einem nächsten Schritt plant die Metro Group, ihr Data Warehouse in das Lieferantenportal "Metro Link" zu integrieren. Dadurch wird ein einheitlicher Zugriff auf Daten aus unterschiedlichen Prozessen und Systemen möglich. (qua)