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14.10.2008

Data Warehouse fasst bis zu 50 Petabyte

Sascha Alexander ist Manager Marketing & Kommunikation bei der QUNIS GmbH, Neubeuern, die auf Beratung und Projekte in der Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics spezialisiert ist. Zuvor war der Autor als Director Communications bei den Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BARC und PAC tätig. Als ehemaliger Redakteur der COMPUTERWOCHE sowie Gründer und Chefredakteur des Portals und Magazins für Finanzvorstände CFOWORLD verbindet ihn zudem eine lange gemeinsame Zeit mit IDG.
Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.

Mit einem hochskalierbaren Einsteigerangebot für Data Warehousing verschärft Teradata den Wettbewerb. Die "Teradata Extreme Data Appliance 1550" ist ein kombiniertes Angebot aus Hardware, Datenbank- und Speichersoftware speziell für Datenauswertungen, neudeutsch: eine Data Warehouse Appliance.

Mit einem Preis ab 16 500 Dollar pro gespeichertes Terabyte stuft der Hersteller die Appliance als Lowend-Produkt ein. Sie soll Unternehmen den schrittweisen Auf- und Ausbau von Data-Warehouse-Systemen ermöglichen und kann über eine Grid-Architektur bis zu 50 Petabyte an Daten verwalten.

Damit sei die Appliance auch für solche Anwender interessant, die in ihrem Data Warehouse neben den aktuell benötigten Daten auch historisierte Daten verwalten und auswerten wollen. Das von manchen Anbietern empfohlene Auslagern und Archivieren von nicht mehr oder selten gebrauchten Daten wäre so nicht nötig.

James Kobielus, Analyst bei Forrester Research, lobte das gute Preis-Leistungs-Verhältnis der Appliance. "Teradata stärkt seine Position im Lowend des Data-Warehousing-Marktes und verschärft den Wettbewerb mit Anbietern wie Sybase, Greenplum und Dataupia". Gleichzeitig sei das Produkt günstiger als vergleichbare Appliances von IBM, Oracle oder Netezza. Allerdings laufe Teradata Gefahr, mit der Preispolitik sein eigenes Geschäft zu kannibalisieren. So hatte der Hersteller in den letzten Monaten eine ganze Reihe von Data Warehouse Appliances vorgestellt, die allesamt teurer waren. (as)