Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Alphanumerische Mikrofilmausgabe erweitert:


21.09.1984 - 

Datagraphix verfilmt Text und Bild

WIESBADEN (pi) - Für grafische Darstellung wie Explosionszeichnungen in Ersatzteilkatalogen, Schaubilder in Wartungsanleitungen für technische Geräte und Konstruktionszeichnungen, die heute meist in Papierform vorliegen, hat die Datagraphix GmbH, Wiesbaden, die Möglichkeit der Mikroverfilmung durch ihr COM-System Mini-Auto-Com um das ISG-Konzept erweitert (Integrated Source Graphics). Dabei lassen sich computergenerierte Daten und Bilder die auf Filmlochkarten vorliegen, gemischt auf Mikrofilm belichten.

Filmlochkarten ähneln den aus der Datenverarbeitung bekannten Lochkarten, besitzen jedoch ein ausgestanztes Fenster, in das ein 35-Millimeter-Filmbild mit der Reproduktion der technischen Zeichnung montiert wird.

Der ISG-Zusatz, der von dem Wiesbadener Hersteller an das Mini-Auto-Com-System angebaut wurde, besteht im wesentlichen aus einem Lochkartenleser, der die Filmlochkarten aus einem Stapel einzieht und in einer Projektionseinrichtung positioniert. Durch eine Belichtung erfolgt die Abbildung der Grafik auf den Mikrofilm. Die Steuerung der richtigen Kombination von Text und Bild geschieht durch das ISG-Softwarepaket. Sie unterstützt zusammen mit der COM-Software Mini-Form die Erstellung von ISG-Fiches in 24-, 42- oder 48facher Verkleinerung.

Es stehen zur Zeit zwei Kombinationsmöglichkeiten von Text- und Bildinformationen zur Wahl: Entweder erscheinen Bild und Text im selben Frame und der Ficheindex wird in der rechten unteren Ecke des Fiche aufgezeichnet, oder Bilder und Texte sind kolonnenweise orientiert mit Kolonnenindex und -titel versehen.

Neben dem Produktionsmodus kann auch in einem sogenannten Testmodus gearbeitet werden. Bei abgeschalteter Kamera und ohne Filmlochkarten-Zufuhr wird das spätere Fiche-Layout gestaltet. Der Vorteil dabei ist, daß kein Film belichtet wird und die Filmlochkarten keiner mechanischen Beanspruchung ausgesetzt sind.

Informationen: Datagraphix GmbH, Didierstraße 27c, 6200 Wiesbaden

Telefon: 0 61 21/6 90 80