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Unsicherheit wegen Edelmans Spekulationsfreude:

Datapoint muß deutliche Verluste einstecken

08.03.1985

SAN ANTONIO (CW) - Die texanische Datapoint Corp., die durch Übernahme-Absichten des New Yorker Spekulanten Asher B. Edelman verunsichert wurde, hat einen Verlust in Höhe von 15,9 Millionen Dollar im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 1984/85 hinnehmen müssen.

Das war - seit 1982 - der erste Quartalsverlust des Herstellers von Computern und Bürokommunikationsgeräten. Wie aus dem Unternehmen verlautete, sind bei diesem Verlust auch noch Vorsteuerabgaben in Höhe von 17,2 Millionen Dollar dazugekommen, die aus dem geringeren Betriebsergebnis resultieren. Ferner waren Faktoren wie nicht rückzahlbare Forderungen, die Schließung einer Fertigungsstätte und nicht zuletzt eine achtprozentige Kapazitätseinschränkung innerhalb der Produktion für dieses Resultat verantwortlich.

Datapoint-Geschäftsführer Harold E. O'Kelley ließ in einem Statement verlauten, daß die Aufträge, insbesondere innerhalb der USA, zurückgegangen seien. Ausschlaggebend hierfür waren auch die bisherigen Spekulationen über zukünftige Besitzverhältnisse im Falle einer Übernahme von Datapoint durch Dritte.

Vor allem beklagt man sich in dem Unternehmen darüber, daß bestimmte Marketingziele durcheinandergeraten beziehungsweise jetzt nicht mehr realisierbar seien. Dies deshalb, da Edelman durch sein früheres Angebot, in Höhe von 416,3 Millionen Dollar Datapoint-Anteile zu erwerben, Unsicherheit am Markt hervorgerufen habe.