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24.05.1996 - 

McNealy-Company weiter vor HP und IBM

Dataquest bescheinigt Sun trotz Top-Position durchmischtes Jahr

Nach Ansicht der Analysten von Dataquest waren die Monate November und Dezember, in denen noch "Ultrasparc"-Maschinen ausgeliefert wurden, nicht ausreichend, um die zahlreichen verschobenen Bestellungen abzuarbeiten. Erstaunlich sei allerdings, daß Sun trotz ständiger Attacken des Erzrivalen Hewlett-Packard über die vergangenen fünf Jahre hinweg den Spitzenplatz habe verteidigen können. Dataquest konstatiert für Sun derzeit sogar "rapide steigende" Lieferzahlen.

Hewlett-Packard hält den zweiten Platz im Workstation-Markt mit einem Marktanteil von 19,8 Prozent der insgesamt 861000 ausgelieferten Einheiten, was gegenüber 20,9 Prozent im Jahr 1994 eine geringfügige Verschlechterung bedeutet. Nach Umsätzen gerechnet konnte HP allerdings einen Prozentpunkt gutmachen und kommt 1995 auf 24,9 Prozent. Auf Platz drei findet sich die IBM, deren Marktanteil bei 9,7 gegenüber zehn Prozent für 1994 praktisch gleichgeblieben ist.

Die Silicon Graphics Inc. (SGI) konnte DEC vom vierten Vorjahresplatz verdrängen, indem sie ihren Marktanteil von 6,3 Prozent auf 8,3 Prozent für 1995 steigerte. DEC fiel von neun auf 7,9 Prozentpunkte und liegt damit knapp hinter SGI auf Platz fünf. Neben SGI zählen die vielen kleineren Hersteller, darunter Dritthersteller von Sparc-Systemen und Motorola mit seinen "Powerstacks", zu den Gewinnern des Jahres 1995. Sie konnten ihren Anteil am Workstation-Markt von 6,3 auf 8,5 Prozent steigern.

Die Analysten sehen den Workstation-Markt insgesamt zunehmend unter Druck von Windows-NT-Systemen, obwohl die weite Verbreitung von Unix in allen Bereichen die User zunächst noch bei der Stange hält.