Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Uniplex bleibt europäischer Marktführer


16.08.1991 - 

Dataquest stellt Boom für Büropakete unter Unix fest

MÜNCHEN/FRANKFURT/M. (vwd) - Der Unix-Boom hat inzwischen auch die Anwendungssoftware erreicht. Im Bereich der Bürosoftware ermittelte das Marktforschungsunternehmen Dataquest für das Jahr 1990 einen europaweiten Installationszuwachs von 60 Prozent. Am meisten profitierte die Uniplex Integration System Inc., Irving/ Texas, von dieser Entwicklung.

Nach Dataquest-Angaben sind im vergangenen Jahr 28 000 Unix-Büropakete auf dem europäischen Markt verkauft worden. Bis 1995 soll diese Zahl auf 100 000 ansteigen. Für Marktführer Uniplex hatte dieser Boom eine Steigerung des Marktanteils von 50,2 auf 58,3 Prozent zur Folge.

An zweiter Stelle in der Dataquest-Rangliste liegt nach Uniplex-Angaben Quadraton mit der Bürosoftware "Clip". Allerdings sei der Marktanteil dieses Unternehmens im vergangenen Jahr von 27,2 auf 21,1 Prozent gefallen. Ebenfalls eine negative Entwicklung habe die Nummer drei, CCI/ICL, hinnehmen müssen, deren Anteil um 1,1 Prozentpunkte auf 9,1 Prozent gesunken sei.

Der weltweit installierte Bestand an Unix-Bürosoftware lag laut Dataquest Anfang dieses Jahres bei 207 000 Einheiten und soll bis 1995 auf 500 000 Pakete ansteigen. Das bedeutet daß insgesamt etwa 2,5 Millionen Menschen an entsprechenden Bildschirm-Arbeitsplätzen tätig sind; in Europa beläuft sich die Zahl auf 1,2 Millionen. Angesichts dieser Prognosen erwarten die Marktforscher eine Verschärfung des Konzentrationsprozesses in diesem Marktsegment, das bis jetzt zu mehr als 90 Prozent von unabhängigen Softwarehäusern dominiert wird.