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07.11.1980 - 

1981 in den deutschen Bankenterminal-Markt:

Datasaab denkt nicht an Rückzug

KÖLN/DÜSSELDORF (ha) - "Wir sind und wir bleiben im Computergeschäft." Mit diesen Worten trat der Vorstandsvorsitzende des schwedischen Computer- und Terminalherstellers Datasaab AB, Gunnar Wedell, anläßlich der Orgatechnik in Köln entschieden allen Gerüchten entgegen, nach denen sich das Unternehmen möglicherweise aus dem Computergeschäft zurückziehen werde.

Neuen Auftrieb erhielten nach Ansicht Wedells die vom Wettbewerb "fleißig genährten Gerüchte" im Zusammenhang mit der Ankündigung des Datasaab-Aktionärs Saab-Scania, ihre Mehrheitsbeteiligung an Saab-Univac zu verkaufen. Mit Nachdruck versicherte Wedell, daß man auch bei Saab-Scania die fünfzig Prozent der Datasaab-Anteile halten wolle und in keiner Weise den Verkauf dieser Beteiligung diskutiere. Im übrigen dürfe keiner der beiden Datasaab-Gesellschafter (neben Saab-Scania der schwedische Staat) Anteile ohne schriftliche Einwilligung der anderen Seite verkaufen oder verpfänden.

Wie Wedell weiter mitteilte, werde der startbedingte Unternehmensverlust, der 1978 (im ersten Jahr nach der Gründung des Unternehmens) noch etwa 105 Millionen Mark betragen habe, in diesem Jahr voraussichtlich auf zirka 52 Millionen Mark zurückgehen. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres habe sich der Umsatz insgesamt auf 657 Millionen Schwedische Kronen (rund 276 Millionen Mark) erhöht. In der Bundesrepublik stieg der Umsatz nach Angaben von Datasaab-Geschäftsführer Benno Hilmer in den ersten drei Quartalen auf über 20 Millionen Mark (Vorjahr 17 Millionen). Für das gesamte Jahr erwarte man einen Umsatz von etwa 34 (27) Millionen Mark. Wie Hilmer in diesem Zusammenhang bekanntgab will das Unternehmen, eventuell im nächsten Jahr" in den deutschen Bankenterminal-Markt einsteigen.