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07.02.1997 - 

Mangel an Utilities

Dateifragmentierung plagt NT-Anwender

Die Zersplitterung von Dateien gilt als eine Unzulänglichkeit des FAT-Systems. Sie entsteht dadurch, daß beim Speichern von Daten Lücken im Dateisystem aufgefüllt werden, die nach dem Löschen von Informationen zurückbleiben. Passen neue Dateien nicht zur Gänze in den vorgesehenen Zwischenraum zwischen bestehenden Daten, werden sie in mehreren Stücken über die Festplatte verteilt. Starke Fragmentierung führt zu spürbaren Einbußen bei der Zugriffsgeschwindigkeit.

Das NT-Dateisystem NTFS galt bei seiner Einführung als immun gegen diese Zersplitterung von Daten. In der Praxis berichten Anwender jedoch von Geschwindigkeitseinbußen und in Einzelfällen sogar von Systemabstürzen durch extreme Dateifragmentierung.

Im Gegensatz zum FAT-System, für das es eine Unzahl von Defragmentierern gibt, herrscht bei NTFS wegen des vermeintlich fehlenden Bedarfs Mangel an solchen Helfern. Das derzeit einzige Utility "Diskeeper" stammt von Executive Software Inc. Symantec kündigte eine NTFS-Version von "Speed Disk" für NT 4.0 an. Microsoft selbst will frühestens in der Version 5.0 seines Betriebssystems ein solches Hilfsprogramm anbieten.