Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

14.05.1999 - 

Speicherkonzepte/Kommentar

Daten ins SANatorium

Die in den Unternehmen gesammelten Datenmengen steigen bekanntermaßen unaufhörlich. Neben der Vergrößerung des gespeicherten Volumens durch den "normalen" Produk- tionsprozeß vermehren neue Applikationen oder das Aufpeppen alter Anwendungen durch Multimedia-Funktionen die Datenberge. Außerdem werden IT-Manager geplagt von heterogenen Rechnerwelten, die es nötig machen, Daten mehrmals zu duplizieren, um sie an verschiedenen Systemen und für unterschiedliche Aufgaben nutzbar zu machen. Hinzu kommen kleinere Zeitfenster für Backup und Restore sowie das schwierige und teure Speicher-Management.

Nun sind diese Probleme nicht neu. Doch erst in jüngster Zeit denkt die Industrie über globale Speicherkonzepte und deren Umsetzung nach. Daraus entwickelte sich ein neues Schlagwort: Storage Area Network. Seither werden täglich neue Produkte dafür angekündigt und Herstellerallianzen geschlossen. Trotz aller Normierungsbemühungen droht dem Anwender das, was er schon von anderen Bereichen her kennt: Die Produkte der verschiedenen Anbieter sind nicht kompatibel untereinander.

So ist es auch aus Benutzersicht zu begrüßen, daß sich kürzlich unter den Herstellern eine Einsicht breitgemacht hat: SAN-Komponenten lassen sich nur verkaufen, wenn Speichersysteme interoperabel sind. Die zuvor absehbare Aufspaltung in verschiedene Lager scheint vorerst abgewendet, seit sich unter dem Dach der Storage Networking Industry Association (Snia) elf Unternehmen zwecks Normierung von SAN-Komponenten und -Schnittstellen zusammengetan haben. Die Gruppe hofft, noch in diesem Jahr mit ersten Ergebnissen aufwarten zu können. Fragt sich nur, wieso kaum einer der Hersteller sich schon früher Gedanken über eine Infrastruktur für Speicher gemacht hat.