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27.06.1980 - 

Racal wächst mit der Elektronik-Anwendung

Datenbank-Computer auf PDP-11-Basis

AMSTERDAM (ee) - Mit "ergonomischer Software" auf PDP-11-Rechnern von DEC will die britische Racal Redac Ltd. nun den kommerziellen deutschen Markt aufbrechen und besonders bei kleinen und mittleren Unternehmen den Erfolg suchen: Für 130 000 Mark ist die kleinste arbeitsfähige Konfiguration des jetzt in Amsterdam vorgestellten Datenbank-Computers "Exekutive" zu erstehen; das Softwarebündel - Datenbank und Forecast-Funktion repräsentiert einen Wert von zirka 60 000 Mark.

Stolz ist Racal vor allem auf die Forecast-Funktion, mit der Finanzprognosen, Liquiditätsrechnungen und Budgetvergleiche im Nu zu lösen seien. Für die Datenbankfunktion wurde die "dialoggerechte Schnellprogrammiersprache" DRL verwendet, dank derer gegenüber problemorientierten Programmsprachen Aufgaben in einem Zehntel der Zeit gelöst werden könnten.

Das schnelle Umsatzwachstum bei Racal (innerhalb von zehn Jahren von 14 Millionen Pfund auf 250 Millionen und jetzt, durch den Zukauf der Decca-Gruppe auf rund 500 Millionen Pfund im Geschäftsjahr 1980) resultiert vor allem aus dem weltweiten Wachstum der Elektronik-Anwendungen. Racal bezeichnet sich als Nummer 1 der in Europa auf dem CAD-Markt operierenden Unternehmen.

Mit dem neuesten Produkt, dem Leiterplatten-Konstruktionssystem "Redac Cadet PCB Designer" bieten die Briten in der 80 000 Mark-Klasse ein interaktives Konstruktionssystem mit einem Komfort an, der bisher nur für mehrere 100 000 Mark zu haben gewesen sei. Damit werde auch für kleine Konstruktions-Büros CAD erschwinglich, zumal sich das auf Mikroprozessor-Basis (Intel 8086) aufgebaute System bereits bei zehn Leiterplatten-Layouts im Jahr rentiere. Zuversichtlich startet Racal die Erstauflage gleich mit 250 Cadets.