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27.05.1994

Datenbank ersetzt zeitraubende Handarbeit Die FAZ stellt die Analyse ihres Anzeigenmarkts auf Access um

MUENCHEN (CW) - Die Anzeigenabteilung der Verlagsgruppe Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat sich zur Auswertung von Marktdaten fuer den Einsatz von "Access" entschieden. Nach ersten positiven Erfahrungen wird nun innerhalb des DV-Managements ueber eine Verwendung des Microsoft-Datenbanksystems auch in anderen Verlagsbereichen nachgedacht.

Grundlage der Marktanalyse bei der FAZ sind die Daten der Nielsen Werbeforschung S+P in Hamburg. Das Unternehmen wertet die Werbeaufwendungen einzelner Firmen aus und verkauft die Informationen an Werbetraeger wie Zeitungsverlage oder Fernsehsender, wo sie fuer die Anzeigenakquisition, Konkurrenzbeobachtung und das Marketing-Controlling genutzt werden. Der FAZ lagen diese Daten bislang nur in schriftlicher Form vor. Der Umgang mit den mehrere tausend Seiten umfassenden Papierbergen war zeitraubend: Einerseits gibt es fest vorgegebene Auswerte- und Sortierkriterien, andererseits muessen komplizierte individuelle Analysen durchgefuehrt werden.

Mit dem Einsatz von Access lassen sich diese Vorgaenge inzwischen erheblich beschleunigen. Die Hamburger Daten werden via Diskette bezogen und als DBF-Dateien in die Datenbank eingelesen. Die Anwendung selbst besteht aus den von FAZ-Mitarbeitern entwickelten Formularen und Abfrageroutinen. Mit deren Hilfe werden beispielsweise Aussendienstmitarbeiter unterstuetzt, die sich in der Anzeigenabteilung melden, um Auskunft ueber die aktuelle Werbetaetigkeit ihrer Kunden zu erhalten.

Die so erreichte Arbeitsgeschwindigkeit und Flexibilitaet hat sich mittlerweile in der Verlagsgruppe herumgesprochen. "Unsere positiven Erfahrungen in der Anzeigenabteilung sind der Ansatzpunkt fuer ein breiteres Einsatzspektrum der Datenbank", erklaert Mirko Gerhardt, DV-Koordinator im Bereich Media-Service. Derzeit wird eine abteilungsinterne Direct-Mailing-Datenbank entwickelt, um Adressbestaende erfassen und verwalten zu koennen. In anderen Abteilungen der FAZ bietet sich Access als Front-end fuer den Zugriff auf SQL-Server-Datenbanken an - etwa auf Daten von SAP/R3 unter Oracle ueber die ODBC-Schnittstelle.