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04.02.2000 - 

XML-Server wird ausgebaut

Datenbanker Object Design benennt sich in Excelon um

MÜNCHEN (as) - Der Hersteller objektorientierter Datenbanken, Object Design, erweitert seine XML- Entwicklungsumgebung und Daten-Server "Excelon" um die Workflow- und Transformationskomponente "Integration Server". Zugleich benennt sich das Unternehmen in Excelon Corp. um.

Objektdatenbanken wurden für die Verwaltung von Objektbäumen entworfen und eignen sich daher auch für XML-Daten, die in ihrer geparsten Form ebenfalls in einer Baumstruktur vorliegen. Um von dem erwarteten Run auf XML-Produkte zu profitieren, stellte Object Design bereits im November 1999 die Entwicklungsumgebung "Dynamic Application Platform" als ersten Baustein seiner Excelon-Produktsuite vor. Letztere ist mit dem von der Software AG entwickelten XML-Server "Tamino" vergleichbar und unterstützt die Erstellung von XML-basierten Anwendungen für den elektronischen Handel. Hierzu zählen zum Beispiel Web-Portale oder elektronische Marktplätze.

Für Ende März ist nun als Erweiterung von Excelon der "B2B Integration Server" angekündigt. Er dient der Verwaltung und dem Austausch von Geschäftsinformationen zwischen Unternehmen. Er setzt sich aus einer Workflow-Engine, einem sogenannten Translator, der auf Basis von XSLT (Extensible Style Sheet Language Transformations) XML-Dokumente in eine andere XML-Struktur oder in andere Ausgabeformate konvertiert, sowie EAI-Adaptern zusammen. Letztere stammen von Partnern und dienen der Anbindung von Legacy- und Standardsoftware. Für Branchen und spezielle Anwendungsfälle sind zudem "Esolutions Industry Frameworks" geplant. Diese sollen den Integration Server durch "Best Practices" und vorkonfigurierte Module ergänzen. Bereits verfügbar ist eine Komponente für die Konvertierung zwischen XML- und EDI-Daten.

Zugleich hat Object Design die Umbenennung in Excelon bekannt gegeben. Wie Brian Otis, Senior Vice President of Operations, am Rande der Entwicklermesse "OOP" erklärte, bedeutet dieser Namenswechsel jedoch keine programmatische Abkehr von bisherigen OO-Datenbankgeschäft. Dank der wachsenden Nachfrage bei Java- und C++-Entwicklern erwarte er vielmehr ein weiteres, wenn auch mäßiges Wachstum dieses Marktsegments, das 1999 ein Volumen von rund 120 Millionen Dollar hatte.