Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

01.08.2003 - 

Epal automatisiert Umsetzung von Regeln

Datenschutz in Programmiersprache

MÜNCHEN (CW) - Mit Hilfe einer speziellen Programmiersprache will IBM sich für Datenschutzrichtlinien in Unternehmen stark machen. Die Enterprise Privacy Authorization Language (Epal) soll helfen, entsprechende Regeln zu definieren und umzusetzen.

Nach Angaben des Herstellers bietet das XML-basierende Epal die Möglichkeit, die Umsetzung von Datenschutzrichtlinien in IT-Anwendungen und -Systemen zu automatisieren. Entwickler können damit vorhandene Spezifikationen wie die vom World Wide Web Consortium (W3C) im April 2002 verabschiedete Platform for Privacy Preferences (P3P) benutzen, um die Einhaltung damit erstellter Regeln bei Anwendungen und Datenbanken zu überprüfen.

Der Vorteil liegt aus Sicht von IBM darin, dass die Überprüfung somit zum festen Teil der Applikationen wird und nicht mehr in Form von zusätzlichen Anwendungen implementiert werden muss. Das reduziere die Komplexität der IT, argumentiert der Hersteller.

Außerdem soll Epal normalsprachliche Aussagen in maschinenlesbaren Code umsetzen. Entwickler könnten damit beispielsweise komplexe Regeln so ausdrücken, dass Anwendungen und Datenschutz-Tools sie verstehen. Ein Entwurf der Spezifikation findet sich unter www.zurich.ibm.com/security/enterprise-privacy/epal.

IBM will Epal innerhalb der nächsten Monate zur Standardisierung übergeben. Bei der Entstehung der Programmiersprache sind Vorschläge und Anregungen von IBMs Privacy Management Advisory Council, einer Gruppe von 25 Unternehmen, berücksichtigt worden. Zu diesem Verbund gehören unter anderem Firmen wie Ebay, Fidelity Investments oder die Hotelkette Marriott International. (ave)