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08.11.2016 - 

Eset-Studie

Datenschutz wird auch in den sozialen Medien immer wichtiger

Andreas Th. Fischer ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Eine neue Studie von Eset zeigt, dass die Anwender dem Thema Datenschutz nun mehr Bedeutung beimessen. Vor allem Frauen achten in den sozialen Netzen vermehrt auf ihre Privatsphäre.

Die Datenpannen der vergangenen Jahre sowie zahlreiche Phishing- und Ransomware-Attacken haben anscheinend doch dafür gesorgt, dass Nutzer sozialer Medien das Thema nun langsam ernster nehmen. So haben 68 Prozent der Teilnehmer an einer von Eset durchgeführten Online-Studie den Schutz ihrer persönlichen Daten jetzt nach eigener Aussage selbst in die Hand genommen und sich aktiv darum gekümmert. Mehr als die Hälfte gab an, die Privatsphäreeinstellungen der diversen Online-Dienste regelmäßig zu überprüfen.

Der Schutz ihrer Daten im Internet wird vielen Anwendern immer wichtiger.
Der Schutz ihrer Daten im Internet wird vielen Anwendern immer wichtiger.
Foto: Maksim Kabakou - shutterstock.com

Drei von vier Befragten sind heute außerdem überzeugt, dass der Schutz ihrer persönlichen Daten in den sozialen Netzwerken wichtiger ist als ihre Beliebtheit. Immer häufiger verweigern sie deswegen Unbekannten, sich mit ihnen zu vernetzen. 57 Prozent erlauben Fremden nicht, ihre Beiträge oder geposteten Fotos anzusehen und 68 Prozent sind sich laut Eset bewusst, "dass bereits die Ortsangabe bei Facebook-Posts oder Tweets ein Sicherheitsrisiko darstellen kann".

Das gestiegene Sicherheitsbewusstsein wirkt sich auch auf den Umgang mit Passwörtern aus. So gaben 62 Prozent der Befragten an, nicht mehr ein und dasselbe Kennwort für mehrere Accounts zu verwenden.

Unterschiede bei Männern und Frauen

Frauen legen laut der Studie mehr Aufmerksamkeit auf den Schutz ihrer Daten als Männer. So sei die eigene Beliebtheit rund zehn Prozent der befragten Männer wichtiger als ihre Privatsphäre, aber nur 6 Prozent der befragten Frauen. 36 Prozent der Männer hätten zudem nichts unternommen, ihre Privatsphäre online zu schützen. Bei Frauen seien es "nur" 29 Prozent. Auch habe nur jede zwanzigste Frau noch nie die Privatsphäre-Einstellungen in den sozialen Netzen überprüft. Bei Männern seien es doppelt so viele.

"Social-Media-Nutzer nehmen die Gefahren der Online-Welt mehr und mehr wahr", kommentierte Mark James, Security Specialist bei Eset, die Ergebnisse der Studie. Man könne jedoch nicht ignorieren, "dass viele die Bedeutung des Themas noch immer nicht verstehen und sich dadurch selbst Risiken aussetzen". James weiter: "Dabei helfen oft schon einfache Dinge, wie die Nutzung unterschiedlicher Passwörter für Online-Accounts und das Aktualisieren der Privatsphäre-Einstellungen in den sozialen Medien, damit Bilder und Posts nicht öffentlich sichtbar sind."

Die Umfrage wurde unter 1.000 Online-Nutzern in Großbritannien durchgeführt.

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