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13.08.1993

Datensicherheit auch fuer Portable Cryptcard von Infosys schuetzt die Notebook-Daten vor Spionen

BODENHEIM (pi) - Die Computer Elektronik Infosys GmbH will die Daten auf Notebooks unlesbar machen - allerdings nur fuer Personen, die sich nicht im Besitz der "Cryptcard" befinden. Diese Steckkarte passt in einen PCMCIA-Steckplatz (Typ IIund verschluesselt die Daten auf der Festplatte und, falls gewuenscht, auf Diskette.

Die Firma Infosys verwendet in der Steckkarte einen eigenen Prozessor und den DES-Algorithmus, der dem Standard des amerikanischen Institute of Standards and Technology entspricht. So praepariert, laesst sich der Rechner nur noch mit der Steckkarte und dem Passwort des Benutzers starten. Zusaetzlich speichert die Karte aber auch Informationen zum Beispiel darueber, welcher Benutzer welches Passwort eingegeben und welche Rechte dieser Anwender hat. Diese Rechte koennen entzogen werden; damit

verliert der Benutzer unter anderem die Moeglichkeit, den Rechner von der Diskette zu starten oder die Daten auf der Cryptcard zu veraendern.

Toshiba wird als erster Hersteller dieses System auch zusammen mit seinen Notebooks anbieten. Vorerst gilt das fuer die Modelle T1900, T4500 und T4600, wobei bei letzterem die Cryptcard direkt mit dem Bios des Notebooks verbunden wird. So gesichert, bietet der T4600 keine Moeglichkeit mehr, die Festplatte ohne die Verschluesselungskarte wieder zu lesen. Allerdings kann jeder Benutzer einen eigenen Chiffrierschluessel vergeben, mit dessen Hilfe Infosys die Daten im Notfall wieder rekonstruieren kann.

In Deutschland vertreibt die Cryptcard sowohl der Hersteller Infosys in Bodenheim als auch die Impec Computervertriebs GmbH in Tuebingen.