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Höheres Tempo bei CADCAM, Kommunikation und Software:

Datentechnik gab entscheidende Impulse

09.11.1984

KÖLN (ru) - Als ein "Rekordjahr mit Zahlen in bisher nicht gekannter Höhe" bezeichnete Günther E.W. Möller, Geschäftsführer der Fachgemeinschaft Büro- und Informationstechnik VDMA, bereits jetzt 19W. Die entscheidenden Wachstumsimpulse seien in den zurückliegenden Monaten von der automatischen Datenverarbeitung ausgegangen, betonte er zum Auftakt der Orgatechnik.

Der Optimismus über die wirtschaftliche Zukunft spiegelte sich auch in der Beteiligung zur diesjährigen Kölner Büromesse wieder. Die Zahl der Aussteller in den Hallen 9 bis 14 hat gegenüber 1982 um zehn Prozent zugenommen. Dabei haben verstärkt Firmen aus der Bundesrepublik diese Messe als "Ausstellungsfenster" entdeckt.

Aber auch das Ausland hat nicht geschlafen: Sieben Prozent mehr Aussteller aus den europäischen Ländern wie aus Übersee sind in diesem Jahr auf dem Gelände am Rhein anzutreffen. Dieses Plus unterstreiche die Bedeutung dieser Branchenveranstaltung als Folge einer starken Verflechtung der Büro- und Informationsindustrie betonte Hans Wilke, Geschäftsführer der KölnMesse. Erstmals beteiligten sich in diesem Jahr Firmen aus Hongkong, Liechtenstein und Puerto Rico.

Neben einer Reihe von neuen Anbietern des Bereiches Mikroverfilmung entwickelte sich die Orgatechnik verstärkt zur Plattform für Hersteller von Kommunikationsanlagen. Besonders stark vertreten war in den vergangenen Messetagen das Angebot für das Versicherungs- und Kreditwesen - angefangen von Geldzählmaschinen bis zum Electronic Banking. Kennzeichen der büro- und informationstechnischen Industrie ist die rasante Technikentwicklung. Sie schlägt sich in immer kürzeren Innovationszyklen nieder. Mit der ständigen Qualitätsverbesserung der Geräte, so Günther Möller, seien die Erzeugerpreise für DV-Geräte seit 1968 um 40 Prozent gefallen. Das Preis/Leistungs-Verhältnis habe sich damit deutlich verbessert.

Eine starke Expansion ist neben dem CAD/CAM-Bereich nach wie vor auf dem Softwaremarkt zu verzeichnen. Da dies keine Ware im Sinne der amtlichen Produktions- und Außenhandelsstatistik ist, wird sie von keiner amtlichen Statistik erfaßt. Nach VDMA-Analysen belief sich der Softwareumsatz in der Bundesrepublik 1983 auf etwa 8,3 Milliarden Mark. Diese Summe beinhaltet sowohl die kommerziell verwerteten wie die selbstertellten Programme, ferner Schulungs-, Wartungs- und Rechenleistungen.