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27.11.1981 - 

1a in der Büro- und Informationstechnik sind EDV-Produkte:

Datentechnik kein Grund zur Klage

KÖLN (nw) - Die Hersteller von Büro- und Informationstechnik können sich, wie der Bundesverband der Vertriebsunternehmen für Büroorganisation (BVB), Bad Homburg, betont. nicht beklagen: Die Wachstumsrate der Inlandsproduktion hat sich 1980 gegenüber 1979 mit 8,6 Prozent mehr als verdoppelt.

Das nominale Inlandsangebot der Branche stieg um 5, 6 Prozent auf rund 9,2 Milliarden Mark, wobei das reale Wachstum infolge weiterer Preissenkungen etwa sieben Prozent erreichte. Erfreulich sei, daß das Importvolumen nur noch um 13,3 Prozent (Vorjahr: 25,1 Prozent) auf annähernd 6,4 Milliarden anstieg, während sich die Wachstumsrate der Exporte um 6,6 auf 18,5 Prozent steigerte.

Vor allem die Datentechnik ist nach Angaben des Verbandes weiter auf Erfolgskurs. So stieg der Anteil der Datentechnik am Inlandsangebot der Gesamtbranche um 1,8 Prozentpunkte auf nunmehr 78,9 Prozent. Bei den Büromaschinen sei es dagegen 1980 wiederum zu einem nominalen Rückgang des Inlandsangebotes um 2,8 Prozent gekommen, der allerdings geringer als im Vorjahr ausfiel (-3,8 Prozent). In diesem Bereich führen weiterhin die Kopiergeräte, gefolgt von Standardschreibmaschinen und den elektronischen Rechenmaschinen.

Die Reihenfolge der wichtigsten Importländer blieb 1980 dem BVB zufolge nahezu unverändert: So stiegen die Einfuhren aus dem Hauptimportland USA um weitere 27,4 Prozent auf rund 2,15 Milliarden Mark. Sie erreichten damit einen Anteil von 23,4 Prozent am deutschen Inlandsangebot. In der Folge kommen dann Großbritannien, Frankreich und Japan, das sich als wichtigstes Einfuhrland für Büromaschinen behaupten konnte. Die Japaner halten nun in diesem Bereich 7,3 Prozent am deutschen Inlandsangebot.

Während der Verband für 1981 bei der Datentechnik mit einem nominalen Wachstum von acht Prozent rechnet, erwartet er für die Büromaschinen-Hersteller auch dieses Jahr wieder negative Wachstumszahlen.

"Sehr günstige Wachstumschancen" prophezeien die Bad Homburger Konjunkturbeobachter vor allem den Herstellern von Minicomputern, Mikroprozessoren, Terminals und Textsystemen sowie den Anbietern von EDV-Software. Hier könne die bestehende Nachfrage kaum befriedigt werden.