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04.03.1977 - 

Deutscher Umsatz sackte durch:

Datentechnik prägt HP-Zukunft

BÖBLINGEN/PALO ALTO (CW) - Mit 439,6 Millionen Mark Jahresumsatz hat die Hewlett-Packard GmbH (Böblingen) 14 Prozent des Konzernumsatzes von 1,1 Milliarden US-Dollar geleistet. Obgleich die deutsche Tochter gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent zulegen konnte und die Produktivität um 6 Prozent gesteigert wurde, werden die 26,9 Millionen Mark Gewinn nach Steuern - also sechs Prozent Umsatz-Nettorendite - als Hinweis auf "ein unbefriedigendes" Geschäftsjahr gewertet.

Vor allem der Inlandsabsatz hat bei der deutschen Hewlett-Packard ausgelassen, während die Verkäufe in den EG-Raum Stütze des Geschäfts waren. Wie sich im Konzern der Aufwand je Dollar-Umsatz verteilt, das haben die Amerikaner vorgerechnet: Demnach verbraucht die Produktion 48 Cents für den Vertrieb und das Marketing werden 16 Cents aufgewendet. Die Entwicklung kostet 9 Cents, das Management und die Verwaltung verbrauchen ebenfalls 9 Cents. Von einem umgesetzten Dollar blieben 18 Cent Profit: Davon 7 zur Reinvestition, 6 Cents holt sich der Staat an Steuern, 4 Cents gehen als Gewinnbeteiligung an die Mitarbeiter, und die Aktionäre erhalten einen Cent.

Doch insgesamt geben sich die HP-Manager hoffnungsvoll. Denn das neue Geschäftsjahr wurde mit einem "guten Rückhalt" an Aufträgen und einer "exzellenten Finanzsituation" begonnen. Mit einer stark diversifizierten und in sich ausgewogenen Produktlinie hofft HP den Erfolg erzwingen zu können. Das künftige Gesicht des Unternehmens dürfte dabei noch mehr von der Datentechnik geprägt werden. Diese Sparte hat innerhalb des Konzerns das stürmischste Wachstum hinter sich: Innerhalb der vergangenen vier Jahre ist dieser Bereich nahezu um den Faktor drei gewachsen. Mittlerweile produziert die Datentechnik 40 Prozent des gesamten Konzernumsatzes, während die Test- und Meßgeräte von 53 Prozent (1972) auf 43 Prozent gefallen sind.