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27.03.1992 - 

Ausgefallenes Rechnergehäuse vom Designer

Datentempel: Lampe und PC in Stein und Chrom verpackt

HANNOVER (pi) - Auf den ersten Blick sieht das Objekt "Datentempel" wie eine ausgefallene Lampe aus: ein Stein als Standfuß, kombiniert mit Chrom und Lochblech. Diese Leuchte hat aber noch eine zweite Funktion; sie kann rechnen.

Für Leute, die das Besondere lieben, hat Jens Fabich den Datentempel-Rechner gestaltet. Ein Findling aus Granit, rund 200 Kilogramm schwer, dient als Gehäuse für den 486er PC (33 Megahertz). Neben dem Prozessor befinden sich 16 MB RAM, eine 230-MB-Festplatte sowie 256 KB Cache-Memory und zwei freie Slots unter der Steinhülle. Zudem ist ein Faxmodem integriert.

Im Lampenkopf aus Lochblech sind ein Niedervolt-Strahler (20 Watt), bei dem sich die Helligkeit regeln läßt, sowie ein 3 1/2-Zoll-Diskettenlaufwerk untergebracht. Außerdem können dort Lampe und Rechner ein- und ausgeschaltet werden. Für die Neuinitialisierung des PCs ist hier zudem ein Restart-Schalter vorhanden, und auch die Taktfrequenz ist am Lampenkopf einstellbar.

Optional stattet der in Hannover ansässige Anbieter Cad Connection das Designer-Stück mit Infrarot für Tastatur und Drucker sowie mit einer Ultraschall-Maus aus. Hinzu kommt, daß sich auch ein Farb-LC-Display (Thin-Film-Transitor) am Schwenkarm montieren läßt. Über den Preis konnte Fabich noch keine Angaben machen, man könne jedoch damit rechnen, daß er mehrere 10 000 Mark betragen wird.