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23.08.1991

DB-Interoperabilität wird vorangetrieben

NEW YORK (IDG) - Große Pläne haben die wichtigsten Anbieter von relationalen Datenbanksystemen (RDBMS): Im Rahmen der SQL Access Group soll eine Connectivity-Spezifikation verabschiedet werden, mit deren Hilfe SQL-Datenbanksysteme verschiedener Hersteller untereinander verbunden werden können. Die Gruppe will Anwendern die Möglichkeit eines "universalen Datenzugriffs" eröffnen.

Mitglieder sind unter anderem Microsoft, DEC, Apple, Sun, Ashton-Tate, Lotus, Oracle, Informix, Sybase, die Darmstädter Software AG und - als einziges Anwenderunternehmen - die amerikanische Du Pont Company. Insgesamt repräsentieren die SQL-Access-Group-Mitglieder nach eigenen Angaben rund 70 Prozent des RDBMS-Marktes. Kein Interesse an einer Mitarbeit zeigen IBM und Computer Associates, die das Connectivity-Problem jeweils im Alleingang lösen wollen.

Bei der Spezifikation, die auf internationalen Standards wie SQL2, Remote Database Access und X/Opens Portability Guide basiert, handelt es sich nach Angaben der CW-Schwesterpublikation "Computerworld" um eine Art Anwendungsprogrammier-Schnittstelle für verteilte Datenbankumgebungen, die um einige Zusatzfunktionen erweitert wurde. Dazu zählen standardisierte Systemkatalog-Namen, Diagnosemitteilungen und ein Feature, das Datenbanksystemen mit unterschiedlichen SQL-Dialekten erlaubt, miteinander zu kommunizieren.