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02.05.1986

DB2-Announcement zeigt Auswirkungen auf das Marktgefüge im Datenbankbereich:IBM gräbt DB-Mitbewerbern das Wasser ab

MÜNCHEN - Das Datenbankgeschäft gerät ins Schlingern. Immer stärker bekommen unabhängige Software-Unternehmen, die einen großen Teil ihrer Umsätze mit eigenen DB-Systemen realisieren, die Folgen des DB2-Announcement der IBM zu spüren. Investition in Forschung und Entwicklung lautet die Maxime bei den Mitbewerbern, wollen sie nicht im Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Marktführer auf der Streeke bleiben.

"Die Zahl jener Anwender wird immer kleiner werden die andere DB-Software kaufen als ein IBM-Produkt", prophezeit Klaus Amann, Geschäftsführer der Uccel GmbH in Offenbach. "Wenn der Marktführer sein DB2 noch weiter verbessert, wird das den Verkaufszyklus von derzeit sechs bis neun Monaten auf zwölf bis fünfzehn Monate verlängern."

So sieht der DV-Profi, der Mitte April seinen Posten als General-Manager bei Cincom Systems aufgab und zu den Offenbachern wechselte, harte Zeiten auf die freien Softwarehäuser zukommen: "Wenn es Bereiche gibt, die sich der Marktführer auf keinen Fall abspenstig machen läßt, gehört dazu neben den Netzwerken und der Telekommunikation insbesondere der Sektor Datenbanken."