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30.05.2003 - 

Down-Zeiten deutlich reduziert

DB2-Update bietet Cube Views

MÜNCHEN (IDG) - Mit welchen neuen Features DB2-Anwender in Version 8.1.2 der Datenbank rechnen dürfen, verriet IBM jetzt auf einer User-Group-Konferenz in Las Vegas.

Standen die Neuerungen in Version 8 der für Unix, Linux und Windows verfügbaren Datenbank ganz im Zeichen der Performance und Systemadministration, konzentriert sich IBM bei den anstehenden kleineren Updates wieder stärker auf funktionale Erweiterungen. So soll das Know-how, auf das der Konzern im Rahmen seiner Partnerschaften mit diversen Business-Intelligence-Anbietern zugreifen kann, nun in die Olap-Engine (Olap = Online Analytical Processing) von DB2 einfließen. Konkret ist geplant, dass ein Olap-Cube (multidimensionaler Würfel, der das Beziehungsgeflecht der zu analysierenden Daten widerspiegelt) ohne Umformatierung über Frontend-Produkte etwa von Cognos oder Business Objects angesprochen werden kann. Joe Carola, Datenbankadministrator bei der amerikanischen Siemens Health Solutions, begrüßt dieses als "Cube Views" bezeichnete Integrations-Feature. Es komme vor allem Anwendern entgegen, die Business-Intelligence-Produkte von verschiedenen Herstellern im Einsatz haben, aber nicht über genügend CPU-Leistung verfügen, um die datenintensiven Würfel jedesmal neu zu laden. Der Siemens-Ableger nutzt DB2 auf Mainframes, AIX und NT, lässt seine Data-Warehouse-Lösungen bislang jedoch größtenteils auf Basis von Microsofts SQL Server laufen.

Unterstützung für .NET

Die Cube Views werden voraussichtlich im Juni mit Version 8.1.2 von DB2 Universal Database (UDB) zur Verfügung stehen. Das Update unterstützt auch Microsofts .NET-Technik, so dass entsprechend kompatible Tools zur Applikationsentwicklung eingesetzt werden können. Auf der Konferenz bekräftigte IBM zudem den Umstand, dass inzwischen 85 Prozent der Gründe beseitigt seien, weshalb Administratoren die Datenbank herunterfahren mussten.

Die Siemens-Division gehört auch zu den Betatestern von DB2, Version 8, für z/OS, deren Verfügbarkeit allerdings noch nicht terminiert ist. Hier ist Carola vor allem von der Aussicht begeistert, Änderungen im Datenbankschema vornehmen zu können, ohne das Produktivsystem abschalten zu müssen. Auch die 64-Bit-Unterstützung sei für ihn wichtig, da sie den Betrieb mehrerer DB2-Anwendungen auf weniger Hardware erlaube und so die Kosten senke. Zur Performance-Steigerung arbeitet DB2 mit einer größeren Anzahl von Buffer Pools, um mehr Daten in den Zwischenspeicher auslagern zu können. Ferner wurden die Rollback-Features des Systems erweitert. (ue)