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08.04.1983

DBDCDD

In thematisch zusammenhängenden Beiträgen beschäftigt sich Michael Bauer mit Fragen des Ob und Wie einer Datenbank-Implementierung, der Auswahl eines geeigneten TP-Monitors und der Ausbildungserfordernisse je nach Benutzerebene. Außerdem stehen Themen wie Data Dictionary, Dritte Normalform, neue Hochsprachen und Datensicherheit im Mittelpunkt seiner Erörterungen.

*Michael Bauer, Leiter des Bereichs DV-Beratung bei der GES-Geselschaft für elektronische Systemforschung mbH in Allensbach, ist seit vielen Jahren mit der Anwendungspraxis von Datenbank- und Online-Systemen vertraut. Er Ist Autor zahlreicher Fachbeiträgezur DB/DC-Thematik.

Kapitel Vlll, Teil 6:

Werkzeuge für schnelleren DB/DC-Einsatz

Ein Anwendungsgenerator wirkt somit in zwei Ebenen:

1. Einfachere Programmierung durch eine mächtige Sprache mit vielen Automatismen. Dadurch ergeben sich wesentlich weniger Fehlermöglichkeiten

2. Ein geschlossenes System mit dessen Unterstützung Programmentwicklung, Test und Modifikationen interaktiv abgewickelt werden können Der Anwendungsgenerator ist damit Entwicklungswerkzeug und Ausführender der Verarbeitung in einem (siehe Abbildung 4).

Um einem Programmierer eine Entwicklungsumgebung aufzubauen, in der er von seinem Terminal aus alle notwendigen Funktionen durchführen kann, sollte ein Anwendungsgenerator folgende Komponenten beinhalten:

- Editor (möglichst Full-Screen und Split-Screen sowie "Regiepult"- Funktion)

- Funktion zum interaktiven Entwurf von Bildschirmmasken und Listen

- Online-Bibliotheksverwaltung für Programme, Masken, Prüfalgorithmen, Standardroutinen etc.

- Datenverzeichnis (Data-Dictionary) mit allen Datendefinitionen, Datensichten ("views") und einem Datenverwendungsnachweis ("wer verwendet welches Feld wie?")

- Interaktives Testsystem, in dem jedes Programm sofort ausführbar ist (möglichst ohne Umwandlung), mit entsprechenden Testhilfen (Trace, Display, schrittweise Ausführung, Online-Anzeige und -Anderung von Testdaten, automatischer Sprung in den Source-Code bei Fehlern und anderem mehr).

Durch die Automatismen der mächtigen Sprachen wird der Programmentwurf vereinfacht Durch die interaktive Entwicklungsumgebung werden weiterhin Codierung, Test, Fehlersuche und Korrektur beschleunigt (w. fortgesetzt).