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01.06.1990

DDR-Manager wieder auf die Schulbank

Auch die Fortbildungsexperten unserer Republik sind auf dem Sprung nach drüben. Bei den Arbeitsverwaltungen in der DDR stehen die Seminarfachleute, so die Aussage eines Arbeitsamtsdirektors-Ost, Schlange.

Es ist ja auch eine Binsenweisheit, daß der Bedarf an Aus- und Weiterbildung drüben riesengroß ist.

Viele Betriebe entledigen sich jetzt schon ihres bürokratischen Wasserkopfes. Das betrifft hauptsächlich Ökonomen, Juristen und Staatswissenschaftler. Diese müssen umgeschult oder gänzlich neu ausgebildet werden. Das gleiche Schicksal ereilt auch Arbeitnehmer in unrentablen Betrieben.

Zwar wird voraussichtlich das Arbeitsförderungsgesetz am 1. Juli 1990 als Grundlage für die Finanzierung von Umschulungen auch in der DDR in Kraft treten, doch machen sich die Arbeitsberater keine großen Hoffnungen, Geld von den Kommunen für Umschulungen zu erhalten. Ob jedoch bundesdeutsche Bildungsanbieter unter diesen Umständen, wenn es also kein AFG-Geld gibt, ernsthaft interessiert sind, ist mehr als fraglich.