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Heinrich-Bauer-Verlag:

DE-Installation in Einzelschritten

27.11.1974

HAMBURG - Im August 1973 entschloß sich der Heinrich Bauer Verlag, ein einheitliches Datenerfassungssystem einzuführen "Zunächst waren bei uns recht kostenaufwendige Datenerfassungsmedien eingesetzt, wie zum Beispiel der Mehrfunktionsbelegleser IBM 1287, auf dem auch handgeschriebene, numerische Lohn- und Leistungsbelege erfaßt wurden. Monatliche Mietkosten 22 000 Mark", erklärte Hans Joachim Krenz, Leiter der Datenerfassung beim Heinrich Bauer Verlag.

Mit diesem Verfahren konnte trotz Schulung des Personals keine befriedigende Verarbeitungsquote erreicht werden. 30 Prozent der Arbeitsbelege mußten in einem zweiten Arbeitsgang nachbearbeitet werden. Außerdem wurden aus verschiedenen Fachbereichen Journalstreifen über die IBM 1287 gelesen. Die Datenerfassung erfolgte dabei vom Ursprungsbeleg durch Einsatz von Additionsmaschinen

Ständige Terminschwierigkeiten machten den Einsatz von Teilzeitkräften und externer Datenerfassungsbüros erforderlich.

"Für uns ging es nun darum, eine Möglichkeit zu finden, die uns in die Lage versetzte, die Datenerfassung im Gesamtunternehmen einheitlich und wirtschaftlich zu betrieben. Dabei schien uns das Nixdorf-Datenerfassungssammelsystem 620 aus folgenden Gründen geeignet:

- Relativ einfache Programmierung

- Erfassung von Datensätzen bis zu 360 Stellen (Wegfall von Folgelochkarten, gleichbedeutend mit vermindertem Arbeitsaufwand)

- Möglichkeit unterschiedlicher Ein- und Ausgabeformate, und dadurch keine Umstellung der Anwendungsprogramme auf dem Großrechner",

berichtet Hans-Joachim Krenz. Die Erst-Installation war zunächst ein 620-System mit nur acht Erfassungsplätzen. Nachdem vier Wochen später die Umstellung abgeschlossen war, wurden im Dezember 1973 in zwei Fachbereichen je sechs weitere Erfassungsplätze installiert. Im Januar l974 wurde dann der Belegleser IBM 1287 abgemietet und die Lohn- und Leistungsdaten über das Nixdorf-System 620 erfaß. Das Bauer DE-Gesamtsystem besteht heute aus 26 Erfassungsplätzen, von denen neun in der Zentrale, 14 den Fachbereichen (Datenübertragung mit 1200 Baud) und drei Erfasscungsplätze außer Haus stehen.

Hans-Joachim Krenz ist zufrieden: "Durch den Einsatz des Datensystems konnten wir den Einsatz von Teilzeitkräften sowie eine Außer-Haus-Erfassung einsparen, mit einem System, das über 10 000 Mark weniger kostet.