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Kooperation bei Vertrieb und Projekten


12.05.2000 - 

Debis-Tochter und Mosaic bündeln E-Know-how

MÜNCHEN (qua) - Um das Feld des elektronischen Geschäftsverkehrs mit umfassenden Business-to-Business-Services beackern zu können, kooperiert die Gesellschaft für Elektronische Informationsverarbeitung mbH (GEI), ein Tochterunternehmen der Debis Systemhaus GmbH, Stuttgart, mit der Mosaic Software AG, Meckenheim.

Dass das Angebot des IT-Serviceriesen Debis Systemhaus im Bereich des E-Commerce noch Lücken aufweist, ist ein offenes Geheimnis. Ein probates Gegenmittel besteht darin, das eigene Know-how mit Hilfe von Partnerschaften zu komplettieren. Laut Debis-Sprecher Alexander Fink gibt es dafür zahlreiche Beispiele. So kooperieren einzelne Teile der Noch-Daimler-Chrysler-Tochter mit Softwareanbietern wie Broadvision, Brokat, Cisco und Oracle.

Bei dem jetzt geschlossenen Abkommen mit Mosaic geht es laut Fink lediglich darum, eine bereits bestehende Zusammenarbeit "auf eine offizielle Basis zu stellen". Wie Mosaic-Gründer und -Chef Assem Audi bestätigt, fanden die ersten Kontakte zwischen GEI und Mosaic im Rahmen von Kundenprojekten statt, bei denen es darum ging, Warenwirtschaftssysteme aus der SAP-Welt an das Internet Protocol (IP) anzubinden.

Die GEI ist der Teil des Debis Systemhauses, der sich auf die Einführung von Enterprise-Resource-Planning-Systemen, insbesondere SAP R/3, spezialisiert hat. Mosaic erzielte seinen Jahresumsatz von knapp 18 Millionen Mark vor allem mit Gateway-Lösungen für die Konvertierung von Handelsdatenformaten wie Electronic Data Interchange (EDI), Edifact oder Swift. Die Klientel des Softwareunternehmens rekrutiert sich vorwiegend aus den Reihen der Finanzdienstleister, die mit Mosaic-Produkten beispielsweise bankübergreifende Clearing-Systeme erstellen. Wie die beiden Lösungspartner in ihrer Verlautbarung schreiben, wollen sie sich besonders an mittlere und kleinere Unternehmen wenden.