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17.01.1992 - 

Gemeinsames Ausfall-RZ in München

Debis und Comdisco wollen Führung im Recovery-Markt

MÜNCHEN (vwd/see) - Ein neues Ausfallrechenzentrum soll im zweiten Quartal 1992 in München in Betrieb genommen werden. Eigner ist die Debis Systemhaus Recovery Services GmbH, ein neugegründetes gemeinsames Unternehmen des Daimler-Benz-Ablegers Debis (55 Prozent) und der Comdisco Desaster Recovery Services (CDRS), einer Tochter der Comdisco Inc. (45 Prozent).

Wie Debis und Comdisco mitteilen, hält die neue Gesellschaft einen Großrechner IBM 3090-600 vor, der in das Debis-eigene Backbone-Netz eingehängt ist. Zur Zielgruppe gehören Kunden mit existenzkritischen Anwendungen.

Karl-Heinz-Achinger, Vorsitzender der Geschäftsführung des Debis-Systemhauses, sieht die Stärken des neuen Anbieters in der Kombination der Outsourcing-Expertise seines Unternehmens mit der Erfahrung, die CDRS als großer Recovery-Dienstleister auf diesem Feld mitbringe. Comdisco-Chairman Ken Pontikes verwies darauf, daß das neue Münchner Ausfall-RZ mit den CDRS-Zentren in Manchester und London sowie in Paris kombiniert werde und den Kunden damit der Zugang zu den europäischen "Business-Continuity-Services" eröffnet werde.

Zwar wollen weder Comdisco noch Debis eine quantifizierte Umsatzvoraussage für das Start-up treffen, Comdiscos Deutschland-Chef Thomas Flohr verweist aber darauf, daß die beteiligten Partner in ihren jeweiligen Marktsegmenten führen seien. Insofern strebe man auch mit der Debis Systemhaus Recovery Services GmbH die Ausfallschutz-Führungsrolle in Deutschland an. Flohr sieht den Markt jetzt unter drei Anbietern aufgeteilt: IBM und die Hamburger Info AG nannte er als Konkurrenten des neuen Ventures.