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24.01.1992 - 

Zunehmend internationale Ausrichtung

Debis-Vorstand Manfred Gentz: "Das Jahr 1991 war erfolgreich"

STUTTGART (CW) - Nach einem erfreuliche Jahresabschluß 1991 will sich die Daimler-Benz Interservices AG (Debis) in diesem Jahr "mehr auf Europa und die darüber hinausgehenden internationalen Verbindungen konzentrieren", so ihr Vorstandsvorsitzender Manfred Gentz.

Die unter dem Dach der Debis zusammengeschlossenen Dienstleistungsunternehmen des Automobilkonzerns haben im vergangenen Jahr ihre Aktivitäten ausgeweitet und - nicht zuletzt auch durch Akquisitionen - der Zentrale bei einigen Eckdaten zur Jahresbilanz deutliche Wachstumsraten beschert. So stieg 1991 der Gesamtumsatz von 4, 6 Milliarden Mark im Vorjahr auf sechs Milliarden Mark. Die Mitarbeiterzahl wuchs von 5200 auf 6500. Der Gewinn soll noch nicht genau bilanzierbar sein, aber "sehr deutlich", so Gentz, über dem Vorjahresergebnis von 50 Millionen Mark liegen. Die Debis-Systemhaus GmbH, der Geschäftsbereich der Debis AG, in dem die DV-Aktivitäten des größten bundesdeutschen Konzerns zusammengefaßt sind, hat zum Gesamtumsatz 1, 2 Milliarden Mark beigetragen.

Zur Profitabilität der Debis, ihrer fünf Geschäftsbereiche oder deren Unterabteilungen werden keine Angaben gemacht. Ebenso sind genauere Zielvorgaben für das laufende Geschäftsjahr verpönt. Karl-Heinz Achinger, für das Systemhaus verantwortliches Vorstandsmitglied der Debis AG, zeigt sich lediglich zuversichtlich, daß der von ihm geleitete Unternehmensbereich - 1992 "deutlich" über einem für den Software- und Dienstleistungssektor prognostizierten Zuwachs von 15 Prozent abschließen werde. Weitere große Firmenübernahmen seien "zur Zeit" nicht in Vorbereitung.

Allerdings könnte sich eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit doch ergeben. Debis-Chef Manfred Gentz berichtete, im Rahmen der Kooperationsverhandlungen von Daimler Benz mit dem japanischen Großkonzern Mitsubishi habe auch Debis erste informelle Gespräche geführt. Als attraktive Gebiete einer möglichen engeren Zusammenarbeit benannte er dabei "Datenverarbeitung und Telekommunikation". Das würde in ein Internationalisierungs-Konzept passen, das Gentz folgendermaßen beurteilt: "Durch die Zusammenarbeit mit Cap Gemini wollen wir die führende Rolle in Europa weiter verstärken und unsere Position weltweit ausbauen. "