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12.08.1983 - 

Fortgeschrittene IC-Technologie soll Anlagen schneller machen:

DEC beteiligt sich an der Trilogy Ltd.

12.08.1983

MAYNARD (nw) - Nachdem erst kürzlich die IBM bei Rolm und Intel eingestiegen ist, will nun auch die Digital Equipment Corp. nicht mehr alles alleine machen: Für 26 Millionen Dollar hat der Minicomputerhersteller jetzt Stammaktien der Trilogy Ltd. eingekauft und hält damit neun Prozent an dem Unternehmen.

DEC hat nach eigenen Angaben bereits eine Option, die noch ungetestete, aber vielversprechende Wafer Technology von Trilogy in Lizenz zu nutzen. Die Halbleiterfabrik, die auf DECs Wunsch hin errichtet werden soll, werde dann den Mini-Produzenten mit ICs auf der Basis von Trilogy-Entwicklungen versorgen. Als besonderen Vorteil dieser Technologie wertet Trilogy-Vize-Chairman und Co-Entwickler Carl Amdahl, daß die Chips dichter angeordnet werden können und so weniger Kommunikationszeit benötigt werde.

Wenn es gelänge die Verbindungen der ICs untereinander zu minimieren, sei es möglich, zusätzliche Halbleiter für Fehlererkennung abzustellen. Dadurch könne sich das System in vielen Fällen einfach selbst korrigieren, ohne daß der Anwender etwas merken müsse. Zudem glaubt Trilogy, mit ihrer fortgeschrittenen Halbleitertechnologie künftig wesentlich stärkere Systeme für wesentlich weniger Geld als die heutigen Mainframes bauen zu können.

Bis es jedoch soweit ist, hat das Unternehmen Experten zufolge noch eine Durststrecke hinter sich zu bringen. Denn erst für 1985 sei geplant, mit einem IBM-kompatiblen Mainframe auf den Markt zu kommen. Dieser soll dann mit Chips der neuen Technologie ausgestattet sein und 32 Mips schaffen.