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24.10.1997

DEC dementiert Alpha-Verkauf

MÜNCHEN (CW) - Die Digital Equipment Corp. (DEC) hat den Gerüchten widersprochen, sie plane den Verkauf ihrer Alpha-Chiptechnologie an den monopolgefährdeten Branchenprimus Intel. Die Grove-Company selbst bleibt weiter bei "Kein Kommentar".

Von DEC gab es zumindest Halboffizielles zu den angeblichen Verhandlungen mit Intel. In einem ursprünglich firmeninternen Memo reagierte Bruce Claflin, Vice-President Sales and Marketing bei Digital, auf den Bericht des "Wall Street Journal", der die Gerüchtelawine ins Rollen gebracht hatte (siehe CW Nr. 41 vom 10. Oktober 1997, Seite 1: "Macht Intel...").

Darin heißt es unter anderem: "Es gibt keinerlei Vereinbarungen zwischen Digital und Intel, mit denen die in unserer Patentklage vom Mai dieses Jahres erhobenen Vorwürfe geregelt oder beigelegt sind. Alle Berichte dieser Art sind rein spekulativ." Zudem bleiben laut Claflin die kurz- und langfristigen Ziele seines Unternehmens unverändert, egal ob es zu einer gerichtlichen oder außergerichtlichen Einigung kommt.

Weitere strategische Ziele seien die Erweiterung der mittlerweile mehr als fünfjährigen Erfahrung mit Alpha-Systemen, die "Berücksichtigung des Erfolgs und der wachsenden Bedeutung des x86-basierenden Geschäfts" und ein langfristiges Bekenntnis zu Open VMS, Unix und Windows NT. Wie sich der Ausbau der Alpha-Erfahrung allerdings mit der Rücksichtnahme auf das wachsende Geschäft mit Intel-CPUs vertragen soll, erklärt Claflin nicht.