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20.09.1991 - 

Implementation von Bundesbank-Spezifikationen

DEC realisiert Lösungen für den Zahlungsverkehr mit der EAF

MÜNCHEN/FRANKFURT (pi) - In Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Softwarehaus Montran bietet Digital Equipment Konzepte an, die die Integration der Elektronischen Abrechnung mit Filetransfer (EAF) in die vorhandenen, vorwiegend heterogenen Zahlungsverkehrssysteme der Banken schaffen.

Die Lösungen reichen vom Gateway-System für Host-Verarbeitungssysteme bis hin zur kompletten Zahlungsverkehrsanwendung einschließlich der Einbindung von nationalen und internationalen Zahlungsverkehrsverfahren wie dem Datenträger-Austauschverfahren (DTA) oder Swift.

Im Rahmen des EAF-Angebots von DEC werden die aktuellen Spezifikationen der Deutschen Bundesbank für die elektronische Öffnung implementiert Das System ist damit für die zukünftigen Dienste, etwa elektronischer Schalter für Individualzahlungen und elektronisches Kontoinformationssystem (EKI) zugeschnitten, das es Banken ermöglicht, ihre Kontostände bei den Filialen der Bundesbank abzurufen.

Als Produktionsstelle der Deutschen Bundesbank für EAF fungiert die Landeszentralbank in Hessen. Die Gateway-Funktion zwischen den Systemen der EAF-Teilnehmer und den Verarbeitungssystemen der Bundesbank übernimmt ein Rechner der Familie VAX 6000 sowie die Gateway-Software von DEC. Von den 22 Banken, die zur Zeit das EAF-Verfahren nutzen, arbeiten elf mit DEC-Lösungen. Vier weitere Kreditinstitute planen entsprechende Installationen.

Laut Landeszentralbank, die im Hinblick auf Akzeptanz und Stabilität des neuen Verfahrens Zufriedenheit bekundet, werden im Durchschnitt pro Arbeitstag etwa 25 000 Zahlungen durchgeführt. Das entspricht einem Abrechnungsvolumen von 230 Milliarden Mark. Am bisherigen Spitzentag waren sogar 39 000 Zahlungen beziehungsweise 438 Milliarden Mark zu verzeichnen.