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03.01.1997 - 

Hersteller sucht noch Vertriebspartner

DEC will Alpha-Chips in Desktop-PCs einsetzen

DEC hat mit mehreren Herstellern Fertigungsabkommen zur Produktion von Alpha-CPUs und den zugehörigen Logikchips für die neuen PCs geschlossen. Dazu gehören die japanischen Anbieter Mitsubishi Electric Corp. und Samsung Electronics sowie die im kalifornischen San Jose ansässige VLSI Technology Inc.

Wie aus den USA weiter zu hören war, sucht DEC darüber hinaus einen starken Partner wie etwa Compaq, der beim Vertrieb der Alpha-PCs im professionellen Markt helfen soll, erklärte Bill Johnson, Vice-President Business Solutions des US-Konzerns. DEC hat sich vor einiger Zeit mit seinen Intel-PCs aus dem Consumer-Markt zurückgezogen und konzentriert sich seither mit der angeschlagenen PC-Sparte auf den Business-Markt. Die leistungsstarken Alpha-Prozessoren sollen diese Bemühungen zudem unterstützen.

Ein Alpha-basierter PC mit einer 500-Megahertz-CPU könnte ebenso schnell oder schneller arbeiten wie ein Rechner mit einem 200-Megahertz-Pentium-Pro-Chip unter Windows NT, versprach Johnson. Die Alpha-Plattform biete derzeit native Unterstützung für rund 1600 Anwendungen, weitere 1000 Programme sollen folgen.

Eventuelle Kompatibilitätsprobleme zwischen x86- und Alpha-Systemen würden künftig immer geringer, so Johnson, da die Windows-32-Bit-Architektur sowohl Intel- als auch Alpha-Chips unterstützen werde. DEC realisiert die Kompatibilität zur Intel-Welt derzeit über seine "FX32"-Übersetzungssoftware.