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04.09.1998

Definition

- Konfigurations-Management läßt sich am besten als Ablauforganisation für die Software-Entwicklung beschreiben. Neben dem Code selbst wird auch die Dokumentation verwaltet. Zu den Grundfunktionen zählen:

- Versions-Management: Darunter versteht man die Verwaltung von Änderungen an einzelnen Dateien. Dabei wird darauf geachtet, daß auch bei Teamarbeit keine Überschneidungen vorkommen und alle Code-Änderungen jederzeit von allen Beteiligten nachvollziehbar sind. Hier kommen sogenannte Check-out/Check-in-Werkzeuge zum Einsatz. Diese sorgen dafür, daß nur freigegebene Dateistände bearbeitet werden.

- Baselining: Da sich eine Anwendung bei der Entwicklung immer aus in mehreren Dateien verteiltem Code zusammensetzt, ist zu dokumentieren, welche Dateien beteiligt sind und welcher Code-Stand der jeweiligen Datei verwendet wurde. Dabei wird ein Baselining, eine Bezugskonfiguration "eingefroren", auf die jederzeit wieder zurückgegriffen werden kann.

- Änderungs-Management: Es ist wichtig, Änderungsanforderungen zu sammeln, gleichartige Anforderungen zusammenzufassen und Prioritäten zu vergeben. Dadurch läßt sich der Bearbeitungsstatus einzelner Anforderungen leicht verfolgen. Änderungs-Management erstreckt sich auch auf Weiterentwicklung an einem alten Stand (Wartung) oder an kundenspezifischen Ausprägungen (Varianten).

- Build-Management: In großen Projekten kann das Zusammenschnüren von Software zum Gesamtstand aufwendig werden. Ohne geeignete Tool-Unterstützung wird oft sehr viel Zeit verschwendet oder der Weg zum Erstellen eines früheren Standes verbaut.

- Prozeß-Management: Einige der Werkzeuge am Markt integrieren Funktionen für den Workflow. Mit ihnen läßt sich steuern, welche Stufen zum Beispiel eine Änderungsan- forderung durchlaufen soll. Aufgrund solcher Restriktionen kann nicht mehr jeder Benutzer einfach Änderungen vornehmen, sondern nur, wenn eine entsprechende Anforderung vorliegt, die - je nach Vorgabe - auch noch vom Änderungs- ausschuß genehmigt werden muß.