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26.04.1991 - 

Schließung des Werks in Wilhelmshaven nicht völlig ausgeschlossen

Defizitäre AEG braucht Olympia Partner

MÜNCHEN(CW) - Die Gespräche zwischen der AEG AG, Frankfurt und potentiellen Kandidaten für eine Beteiligung an der Wilhelmshavener AEG Olympiawerke Office AG sind bisher zu keinem Abschluß gekommen. Jetzt werden in der Branche Gerüchte darüber laut, was ein Scheitern der Verhandlungen für den niedersächsischen Standort bedeuten könnte.

Der britische Branchendienst, "Computergram International" will aus Kreisen der 80-Prozent-Eigentümerin von AEG, der Daimler-Benz AG in Stuttgart, erfahren haben, daß bei erfolgloser Suche nach Olympia-Partnern beziehungsweise -Käufern die Schließung des Werkes bevorstehe.

Während Wolfgang Scheunemann, Pressesprecher der AEG, eine solche Radikallösung nach seinem Kenntnisstand ausschloß, war von Daimler-Benz kein klares Dementi zu erhalten. Sprecherin Ursula Mertzig sagte lediglich, eine Werksschließung stünde gegenwärtig nicht als Lösung der Olympia-Krise auf der Tagesordnung, sie wollte sich aber nicht auf die Zusage festlegen lassen, der Büromaschinen-Standort Wilhelmshaven werde für AEG erhalten bleiben.

Die AEG AG mußte im Abrechnungsjahr 1990 einen Nettoverlust von zirka 200 Millionen Mark hinnehmen, bei Umsatzzahlen, die um 7,3 Prozent auf 13,1 Milliarden Mark gestiegen sind.