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01.06.2001 - 

PC-Markterfolge und die andere Seite des Geschäfts

Dell - als universeller IT-Lieferant zweite Wahl

MÜNCHEN (jm) - Dell hat zum zweiten Mal in Folge einen rückläufigen Quartalsgewinn hinnehmen müssen. Außerdem werden nach dem im Februar angekündigten Abbau von 1700 Mitarbeitern weitere 4000 Beschäftigte entlassen. Problematischer dürften aber andere Gefahren sein: Dell muss sich langfristig von der Rolle des PC-Technologie-Anbieters emanzipieren.

Dell setzte im ersten Geschäftsquartal, das am 4. Mai 2001 endete, acht Milliarden Dollar um. Dies ist eine Steigerung von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (7,28 Milliarden Dollar). Der Gewinn belief sich auf 462 Millionen Dollar oder 17 Cent pro Aktie und blieb damit im Wesentlichen unverändert gegenüber dem ersten Vierteljahr 2000/01 (466 Millionen Dollar). Insgesamt legte der Hersteller bei den Stückzahlen weltweit um 27 Prozent zu und wuchs damit rund siebenmal schneller als der Markt.

Prognose: Sehr verhaltenDas amerikanische Unternehmen erwartet allerdings, dass sich die Ergebnisse für das zweite Vierteljahr rückläufig entwickeln werden: Im Vergleich zum gerade abgelaufenen Geschäftsjahr gehen die Texaner von einem um drei bis fünf Prozent niedrigeren Umsatz aus sowie von Ergebnissen, die hinter den aktuellen Analystenprognosen zurückbleiben. Das würde bedeuten, dass der Gewinn je Aktie im zweiten Quartal bei 0,15 bis 0,17 Dollar liegen dürfte, während Finanzexperten mit 0,18 Dollar gerechnet hatten.

Dells Aktienkurs konnten diese gemischten Signale aus der Konzernetage nichts anhaben. Zuletzt hatte das Papier an der Nasdaq um 3,35 Prozent auf 26,81 Dollar zugelegt. Das lag möglicherweise an der etwas zynischen Logik der Börsenanalysten, die Entlassungen als erstes positives Zeichen einer zu erwartenden Geschäftsentwicklung ansehen. Und Dell wird entlassen. Nachdem bereits im März 1700 Freistellungen angekündigt wurden, müssen jetzt zusätzlich "3000 bis 4000 Mitarbeiter" gehen, wie Deutschland-Chef Mathias Schädel im Gespräch mit der COMPUTERWOCHE sagte. Diese Entlassungen betreffen allerdings ausschließlich Mitarbeiter aus den Vereinigten Staaten.

Trotz der verhaltenen Erwartungen der Texaner für das Geschäftsergebnis der nahen Zukunft sieht sich das Unternehmen im Vergleich zum Wettbewerb in einer starken Position. Schädel sagte, man könne das Geschäftsergebnis von Dell nicht mit dem der Konkurrenz vergleichen. Nicht nur sei Dell im ersten Quartal weltweit siebenmal schneller gewachsen als der Markt, vielmehr "haben wir dieses Wachstum erzielt und sind gleichzeitig profitabel geblieben".

Geteilte Meinungen über PC-ProfiteAls einziger Konzern der Branche habe Dell Gewinne im PC-Segment erwirtschaftet, behauptet Schädel. Diese Aussage kommentiert man allerdings bei Compaq ziemlich trocken: "Wenn die Dell-Leute sich mal unseren Geschäftsbericht 2000 durchlesen würde, in dem wir unsere Gewinne nach Produktgattungen aufführen, wüssten sie, dass Compaq im PC-Segment sehr wohl profitabel agiert", sagte Hartmut Woerrlein, Business Manager Corporate Access Products bei Compaq.

Anders bei der IBM: John Joyce, IBMs Senior Vice President and Chief Financial Officer, hatte vor Analysten am 18. April 2001 einmal mehr ein enttäuschendes Ergebnis für die PC-Divison (PCD = ehemalige Personal Systems Group/PSG) bekannt gegeben. Ohne exakte Zahlen zu nennen, konstatierte Joyce, IBM habe "wegen des Preisdrucks" Verluste im PCD-Segment hinnehmen müssen.

Hewlett-Packard musste im zweiten Quartal 2001 für seine Sparte Computer Systems sogar satte 130 Millionen Dollar Verlust anmelden, nachdem bereits das erste Vierteljahr mit 13 Millionen Dollar Verlust unerfreulich ausfiel. Der Umsatz der Computer Systems war von fünf Milliarden auf 4,66 Milliarden Dollar gefallen. Zu den CS-Systemen gehören aber sämtliche Produktsparten, also die verschiedenen Server-Linien ebenso wie die diversen PC-Systeme.

Im ersten Quartal 2001 hat HP allerdings bei Desktop-PCs in Westeuropa stückzahlenmäßig laut IDC um 37 Prozent zugelegt und insgesamt 612000 PCs verkauft. Compaq gab mit einem Wachstum von zehn Prozent bei 920000 abgesetzten PCs in Westeuropa den Spitzenreiter.

Anders als Dell es glauben machen will, entwickelt sich HPs PC-Geschäft sowohl in Deutschland als auch in Westeuropa zu einer Erfolgsgeschichte - allerdings von einem niedrigen Niveau aus. Dataquest, die Marktforschungstochter des Beratungsunternehmens Gartner, errechnete für die Kalifornier hierzulande im ersten Quartal 2001 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Stückzahlenwachstum von satten 99,7 Prozent. IDC kam immerhin auf einen Zuwachs von 91 Prozent. Hatten die Böblinger im ersten Quartal 2000 nach Dataquest noch 55785 PCs abgesetzt, waren es im Vergleichszeitraum dieses Jahres 111394 Stück (IDC: 97000).

Dell-Mann Schädel kommentierte diesen erklecklichen Zuwachs etwas pikiert mit "einigen Deals", die HP im Consumer-Segment getätigt habe. Das seien kurzfristige und nicht unbedingt wiederholbare Geschäfte im extrem unwägbaren Markt der Supermarktketten, Massenvertreiber etc., "wo nun wirklich keine Mark zu verdienen ist", so Schädel schmallippig.

Fujitsu-Siemens mit erheblichen ProblemenIn der Tat verkauft HP seit vergangenem Oktober an Massenvertreiber wie Saturn und Media-Markt seine "Pavilion"-Consumer-PCs. Ausgerechnet mit der Rechnergattung also, mit der HP vor drei Jahren schon mal eine veritable Bauchlandung hingelegt hatte. Barbara Wollny, Sprecherin für PC-Systeme bei HP, widersprach aber der Dell-Aussage, man mache mit PCs Verluste: "Das würde bei uns gar nicht geduldet. Personal Computer sind momentan HPs Erfolgsstory schlechthin." Sie bestätigte allerdings, dass ein Großteil des Stückzahlenwachstums in Deutschland aus Absätzen über Massenvertreiber resultierte. "Aber auch ohne das Pavilion-Geschäft würde das PC-Segment bei HP sehr gut laufen." Wollny bestritt auch mit Blick auf die deutlichen Verluste im Computer-Systems-Bereich insgesamt, dass das PC-Segment mit Verlusten arbeite. Seit fünf Quartalen erlebe HP in diesem Marktsegment weltweit eine deutliche Aufwärtsentwicklung.

Wollny sieht da schon eher Probleme beim Konkurrenten Fujitsu-Siemens Computers (FSC). Der habe momentan erhebliche Schwierigkeiten in Deutschland, "die aber sicher nur vorübergehender Natur sind". In der Tat meldet Dataquest im ersten Quartal 2001 für FSC einen Stückzahlenrückgang von 20,4 Prozent. Hatte das bajuwarisch-japanische Tandem im ersten Vierteljahr des vergangenen Jahres in Deutschland noch 461441 PCs verkauft, so waren es in diesem Jahr fast 100000 Stück weniger.

Barbara Schädler, Unternehmenssprecherin bei Fujitsu-Siemens Computers, hält aber dagegen, FSC insgesamt habe im zweiten Halbjahr (Ende: 31. März 2001) 38 Millionen Euro Profit erwirtschaftet, während man im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres noch Verluste hinnehmen habe müssen. Schädler erklärte dies mit der Neuausrichtung des Konzerns auf zwei Themen: zum einen die Hinwendung zu Enterprise-Systemen, zum anderen zu mobilen Systemen.

Ziel sei dabei immer Profitabilität, womit Schädler auch der Aussage von Deutschland-Geschäftsführer Schädel widersprach, nur Dell arbeite im PC-Segment mit Gewinn: "Wir haben in diesem Bereich im zweiten Halbjahr 2001 in Europa schwarze Zahlen geschrieben." Dies gelte trotz des eklatanten Einbruchs bei den Stückzahlen.

Schädler erklärte die Rückgänge im PC-Geschäft hierzulande vor allem mit der angespannten Situation im Consumer-Business, wo die Margen extrem gering seien. In einigen europäischenLändern wie Italien, Frankreich und Spanien habe FSC erheblich zugelegt. Negativ sei die Situation aber in Großbritannien, wo das Unternehmen allerdings gerade einen Management-Wechsel durchlitten habe.

Nicht nur Sonnenschein bei DellDoch nicht alles ist eitel Sonnenschein bei Dell: So konnte das Unternehmen nicht verhindern, dass die Bruttogewinnmarge bei PCs bereits im letzten Quartal des Jahres 2000 mit rund 18 Prozent unter die magische 20-Prozent-Linie fiel: "In einem sehr angespannten Marktsegment wie dem PC-Bereich haben wir diese Spanne aber immerhin halten können", sagt Schädel. Zudem anerkennen Konkurrenten wie HP-Frau Wollny oder FSC-Sprecherin Schädler, diese Marge sei sehr hoch. Ohne ihre eigene Bruttogewinnspanne nennen zu wollen, bekennen sie, dass ihre Unternehmen im PC-Segment diesbezüglich nicht so erfolgreich agieren.

Dell konnte allerdings bis in die jüngere Vergangenheit noch mit exorbitanten Umsatz- und Gewinnzuwächsen glänzen. So betrug die Umsatz-Wachstumsrate der Texaner in den Jahren 1995 bis 2000 jeweils 43 Prozent, weit mehr als etwa die der IBM (4,2 Prozent), von HP (9,1 Prozent) oder von Compaq (21 Prozent). Die Gewinne pro Aktie stiegen bei Dell im gleichen Zeitraum jährlich um 57 Prozent, bei Big Blue um 20 Prozent und bei HP um 7,4 Prozent. Intimfeind Compaq musste sogar einen Wertverlust von elf Prozent hinnehmen.

Dells Produktportfolio muss sich ändernDie aktuellen wiederholten Gewinnrückgänge bereiten Dell-Mann Schädel trotzdem kein Kopfzerbrechen: "Gedanken würden wir uns machen, wenn wir einerseits nicht mehr schneller wachsen würden als der Markt, wenn wir andererseits nicht mehr profitabel wären."

Genau hier könnte ein Problem für Dell liegen. Das Unternehmen, das stückzahlenmäßig im Wesentlichen von seinen PC-basierten Desktops und Notebooks lebt, hat sich etwa von den momentan beliebten PR-Themen der Konkurrenz wie "Wireless Computing" und der hierfür kreierten Gerätschaft wie Handhelds und Palm-Computer bewusst abgekoppelt. Für derlei Anwendungen gebe es nicht einmal geeignete Software für den kommerziellen Anwender, heißt es bei den Texanern zur Erklärung.

In diesem Zusammenhang kommt der Aussage Schädels einige Bedeutung bei, nach der "wir nicht wissen können, wie sich der Markt allgemein entwickeln wird. Solche Entwicklungen sind nicht beeinflussbar." Dells Angebotsportfolio ist nämlich im Vergleich zu Marktgrößen wie IBM, Compaq oder HP eingeschränkt: Erfolgreich sind die PC-Linien inklusive der Notebooks, wobei das Unternehmen mit den tragbaren Rechnern allein laut Schädel rund 30 Prozent des gesamten Unternehmensumsatzes erwirtschaftet. Der Desktop-PC-Bereich trägt jetzt erstmals weniger als 50 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Vor fünf Jahren seien dies, sagt Schädel, noch rund 80 Prozent gewesen.

Die Stückzahlenverkäufe von Intel-basierten PC-Servern sind um über 50 Prozent gestiegen. Mit Servern und Massenspeichern spült das Unternehmen weitere rund 20 Prozent der Gesamterlöse in die Kassen. Um zumindest ansatzweise ein taugliches Angebot vorweisen und auch große Rechenkapazitäts-Anforderungen von Anwendern befriedigen zu können, schloss Dell im Dezember 2000 ein OEM-Abkommen mit Unisys über den Vertrieb der Multiprozessor-Maschinen vom Typ "ES7000" ab. Hierbei handelt es sich ebenfalls um Intel-basierte Rechner. Dies sind die derzeit einzigen am Markt verfügbaren Server, die die Multiprozessor-Fähigkeiten von Microsofts "Windows 2000 Datacenter" voll ausschöpfen können. Sie basieren auf der Unisys-eigenen Multiprozessor-Architektur "Cellular Multiprocessing".

Unendlich starkAuch im Workstation-Segment aast Dell erheblich: Im ersten Vierteljahr 2001 stammte laut Dataquest fast jede dritte (30,4 Prozent Marktanteil) der insgesamt 361 298 weltweit abgesetzten Workstations von den Texanern. Sun Microsystems mit weitem Abstand (19 Prozent Marktanteil) sowie HP (15,2 Prozent), Compaq (13,5 Prozent) und IBM (11,5 Prozent) folgen auf den Plätzen.

Das A und O des Erfolgs von Dell basiert dabei nach wie vor auf dem Direktvertriebsmodell. Wegen dessen Effizienz arbeite das Unternehmen, sagt Schädel, bis heute um 30 bis 35 Prozent kosteneffizienter als die Konkurrenz. Genau deshalb auch "können wir Schwächen des Marktes unendlich lang durchhalten", fügt der Deutschland-Chef hinzu. Und nach wie vor könne kein anderes Unternehmen Dell in Bezug auf den Lagerumschlag das Wasser reichen: "Der nächstbeste unserer Konkurrenten hat ein zehnmal größerer Lager als wir."

Trotzdem sehen die Wettbewerber Dell als nicht ebenbürtig an. "Deren Geschäft sind PCs", sagt Compaq-Mann Woerrlein, "das machen sie allerdings zugegebenermaßen gut." Man selbst wie auch die IBM oder HP seien aber Anbieter, die die kompletten Unternehmens-IT-Belange - angefangen beim Handheld bis zum Großrechner - abdecken und die nötigen Service- und Integrationsleistungen gleich mitliefern könnten.

Zwar ist das Servicegeschäft auch bei Dell in den vergangenen Monaten um 48 Prozent gestiegen. Doch was Woerrlein meint, wenn er Dell die Reife eines IT-Komplettanbieters abspricht, zeigt sich neben dem mangelnden Angebot an Hochleistungs-Servern vor allem auch bei Massenspeichern. Das Thema Datenhaltung und -sicherung, das bei IT-Verantwortlichen überragende Bedeutung besitzt, ist für Dell noch Neuland. Erst seit einigen Wochen kann Dell drei Speichermedien-Typen anbieten, mit denen es aber nicht gegen die Schwergewichte der Branche wie EMC, IBM sowie teilweise auch Compaq im Hochleistungsbereich antreten kann: Direct Attached Storage (DAS), Network Attached Storage (NAS) sowie Storage Area Networks (SAN).

Als erster Schritt zum Anbieter von Massenspeichern waren die von Data General (DG) bezogenen "Clariion"-Speicher gedacht. Kaum war die OEM-Beziehung unter Dach und Fach, kaufte EMC DG auf. Die Geschäftsverbindung mit Dell wird damit Ende dieses Jahres ad acta gelegt sein.

Bis es so weit kam, dass Dell zumindest für das Einstiegs- und Midrange-Speichersegment ein veritables eigenes Produktportfolio anbieten konnte, fällte das Unternehmen allerdings einige nicht immer nachvollziehbare Entscheidungen: So kauften die Texaner 1999 für 340 Millionen Dollar den Entwickler von Speichersoftware Convergenet Technologies Inc., ohne dass hieraus ein vermarktetes Produkt entsprungen wäre. Eine OEM-Beziehung mit dem NAS-Hardwarelieferanten Network Appliance Inc. war ebenfalls nur von kurzer Dauer.

Keine ÜbernahmekandidatenIm Bemühen, im interessanten SAN-Segment einen Fuß auf den Boden zu bekommen, machte sich Dell die Virtualisierungstechnologie von Storageapp Inc. zu Eigen. Allerdings modelte Dell deren für verschiedene Betriebssystem-Plattformen offene Software so um, dass sie nur noch als proprietäres Virtualisierungs-Werkzeug auf den eigenen Raid-Speichern eingesetzt werden konnte.

Heute verfügt Dell über ein rundes Angebot an eigenen Speichermedien für den unteren Leistungsbereich, mit dem man aber nicht die IT-Zentralen großer Unternehmen bedienen kann: Die Raid-Speicher der "660"-Linie ersetzen die Clariion-Modelle, deren Verkauf zum Ende des Jahres eingestellt wird. Das NAS-Medium "735" bietet Dell jetzt statt der Network-Appliance-Systeme an. Nach wie vor im Angebot ist ein Bandvirtualisierungs-Tool von Storageapp. Zudem vertreibt Dell als OEM-Produkt Bandbibliotheken von Adic und von Storagetek sowie Switches von Brocade und eine auf die eigenen Belange zugeschnittene Version von HPs "Openview"-Speicher-Management-Software namens "Open Manage".

Ein Allround-Anbieter ist Dell aber noch lange nicht. Das Unternehmen hat noch vor sich, was Compaq mit seinen Tandem- und Digital-Equipment-Aufkäufen und jahrelangen leidvollen Fusionserfahrungen langsam hinter sich zu bringen scheint - die Wandlung vom PC-Boxenschieber zum Lieferanten umfassender IT-Konzepte. Interessante Übernahmekandidaten sind allerdings nicht zu sehen, und so wird Dell sein Cash-Vermögen von rund acht Milliarden Dollar wohl noch eine Weile auf dem Konto belassen.

Jan-Bernd Meyer, jbmeyer@computerwoche.de

Abb: PC-Markt in Deutschland

Nicht sehr amüsiert dürfte der deutsche PC-Marktführer Fujitsu-Siemens über die Ergebnisse des ersten Quartals 2001 sein: Er verkaufte rund 100000 PCs weniger als im Jahr zuvor. Quelle: Dataquest