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23.04.2004 - 

Die fünf größten Anbieter legen zweistellig zu

Dell bleibt bei PCs Spitze

MÜNCHEN (CW) - Im ersten Quartal 2004 stiegen die weltweiten PC-Verkäufe laut Gartner um 13,4 Prozent auf insgesamt 45,3 Millionen Stück an. Treiber dieser Entwicklung war insbesondere das kommerzielle Segment.

Unternehmen hätten verstärkt veraltete Systeme ausgetauscht, sagte Charles Smulders, Vice President von Gartners Geschäftseinheit Computing Platforms Worldwide Group. Dafür würden sie noch das gesamte Jahr über investieren.

Für die Marktentwicklung verantwortlich zeichnen im Wesentlichen die führenden fünf PC-Anbieter, die alle zweistellige Wachstumsraten vorzuweisen haben. In sämtlichen geografischen Regionen konstatieren sie erkleckliche Zuwächse.

Hewlett-Packard: Volle Lager

Erstmals verkaufte Dell dabei mehr als 40 Prozent seiner PCs außerhalb der USA. Hewlett-Packard sah sich mit einem geringeren Wachstum konfrontiert als in den vergangenen Quartalen. Grund hierfür waren volle Lager bei den US-amerikanischen Wiederverkäufern insbesondere Anfang des Jahres. Zum Ende des Quartals hatte HP laut Gartner diese Bestände aber wieder auf ein normales Maß reduzieren können.

In den USA legten die PC-Verkäufe um 11,6 Prozent zu. Dell konnte dabei zum ersten Mal einen Marktanteil von mehr als 30 Prozent auf sich vereinen. In der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (Emea) erhöhte sich die Zahl abgesetzter PCs um 17 Prozent, in Japan hingegen lediglich um sechs Prozent.

Die bislang noch vorläufigen Zahlen sehen Dell als klaren Gewinner des ersten Quartals. Die Texaner wuchsen laut Gartner gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres nach Stückzahlen um 28,6 Prozent und können weltweit auf einen Marktanteil von 16,5 Prozent verweisen bei knapp 7,5 Millionen verkauften Rechnern. Das Marktforschungsinstitut IDC, das eine andere Berechnungsweise anwendet als Gartner, attestiert Dell sogar einen Anteil von 18,6 Prozent. Auch nach Gartner-Zahlen ist Dell aber wieder klar Marktführer vor dem Zweitplatzierten Hewlett-Packard mit 14 Prozent. HP setzte in den ersten drei Monaten weltweit rund 6,3 Millionen Systeme ab.

Auf Rang drei folgt IBM. Big Blue legte ein für seine Verhältnisse - IBM schwächelt traditionell bei PCs - gutes Quartal hin und steigerte die absolute Zahl verkaufter PCs von gut 1,8 auf 2,2 Millionen Maschinen. Das ergibt laut Gartner einen Marktanteil von 4,9 Prozent - also einen beträchtlichen Rückstand auf das führende Duo. Fujitsu-Siemens setzt sich auch weltweit in den Top Five fest, nachdem es früher vor allem in Europa stark auftrat. 1,8 Millionen verkaufte PCs korrelieren mit einem Marktanteil von vier Prozent. Acer folgt mit 3,1 Prozent respektive knapp 1,4 Millionen an den Mann gebrachten Rechnern auf Rang fünf. Die Reihenfolge der Erstplatzierten hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Allerdings konnte Dell dem Spitzenreiter des Vorquartals, HP, den ersten Platz wieder abnehmen.

IDC kommt bei seinen Berechnungen zwar auf die gleiche Reihenfolge wie Gartner. Aber sowohl bei den absoluten Stückzahlen als auch bei den daraus folgenden Marktanteilen weichen die Ergebnisse von denen ab, die Gartner angibt (siehe Kasten "PC-Weltmarkt: Dell und HP weit voraus"). (jm)

PC-Weltmarkt: Dell und HP weit voraus

Platz / Hersteller / verkaufte Stückzahl (in Millionen) / Marktanteil (in Prozent)

1 / Dell / 7,684 / 18,6

2 / HP / 6,416 / 15,6

3 / IBM / 2,267 / 5,5

4 / Fujitsu-Siemens / 1,892 / 4,6

5 / Acer / 1,375 / 3,3

/ Andere / 21,603 / 52,4

/ Alle Hersteller / 41,238 / 100,0

Quelle: IDC für das erste Quartal 2004