Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

23.11.1990 - 

Fabrik in Irland, Tochter in Italien

Dell Computer baut seine Europa-Aktivitäten weiter aus

AUSTIN (CW) - Der amerikanische PC-Anbieter Dell Computer Corp., Austin, hat seine Präsenz in Europa verstärkt. In Irland wurde eine neue Produktionsstätte ins Leben gerufen und in Italien eine Niederlassung gegründet.

Michael Peter Ammel, Geschäftsführer der Dell Computer GmbH in Langen, hatte bereits im September angekündigt, daß die amerikanische Muttergesellschaft den Bau einer europäischen Fertigungsstätte plane. Den Standort wollte er damals allerdings noch nicht verraten. Nun steht fest, daß diese Produktionsanlage im irischen Limerick angesiedelt wird.

Die noch im Bau befindliche Fabrik soll ab Frühjahr nächsten Jahres alle europäischen Tochtergesellschaften, die bislang von der amerikanischen Zentrale beliefert werden, versorgen.

Das Dell-Management in Austin verspricht sich davon in erster Linie verkürzte Lieferzeiten, verbesserten Support und positive wirtschaftliche Auswirkungen durch die Nähe zum europäischen Binnenmarkt.

Darüber hinaus hat sich der amerikanische Direktanbieter von PCs nun auch in Italien niedergelassen. Die neue Tochtergesellschaft - neben den in England, Deutschland, Frankreich und Schweden mittlerweile die fünfte in Europa - hat ihren Sitz in Mailand und steht unter der Geschäftsführung von Enzo Urbani, einem ehemaligen Olivetti-Manager.

Wie von der amerikanischen Muttergesellschaft verlautete, rechne man sich in Italien einen strategischen Vorteil aus, da man dort der erste Direktanbieter sei und deshalb mit am Handel orientierten Wettbewerbern nicht um knappe oder bereits belegte Regalflächen konkurrieren müsse. Zudem sei im Land der Azzuris ein besonders starkes Marktwachstum zu verzeichnen.